Intersport Austria wächst weiter und stärkt Standort Wels
WELS. Der Umsatz bei Intersport Austria hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um sechs Prozent auf 690 Millionen Euro erhöht. Vor allem das Online-Geschäft ist stark gewachsen.

In Österreich beschäftigt Intersport Mitarbeiter, davon rund 320 in der Zentrale in Wels. Zuwächse gibt es an urbanen Standorten ebenso wie in den Tourismusregionen, am stärksten wächst der Onlinebereich mit mehr als 35 Prozent. „Wir wachsen nicht nur in einem Kanal oder einzelnen Erlebnisbereichen, sondern stationär wie auch online und wir sehen eine starke Entwicklung in allen wichtigen Sportkategorien“, fasst Franz Koll, Geschäftsführer Intersport Austria, zusammen.
Bike-Bereich weiter gewachsen
Nicht nur im Wintersport konnte der Sportartikelhändler massiv zulegen (elf Prozent), auch das Bike-Segment ist um sieben Prozent gewachsen. Während im Geschäftsjahr 2018/19 bei Erwachsenen-Bikes noch 36 Prozent der verkauften Räder einen E-Motor hatten, sind es mittlerweile 53 Prozent und damit mehr als jedes zweite Bike. Für den Bereich Teamsport war die Fußball-Weltmeisterschaft ein Treiber.
Beratung
„Mit persönlicher Beratung und Service will Intersport den stationären Handel weiter forcieren. Gleichzeitig erweitert sich das digitale Angebot. „Unser Anspruch ist klar. Wir überlassen das digitale Geschäft nicht den großen Online-Plattformen“, meint Koll.
Neues Welser Logistikzentrum
Eine Schlüsselrolle für das Wachstum spielt das neue Logistikzentrum im Welser Norden. Das auf 40.000 Quadratmeter erweiterte Hightech-Logistikzentrum bündelt Aufgaben, die zuvor auf mehrere Lager verteilt waren. Auch E-Commerce-Aktivitäten und die Vereinsplattform werden logistisch von dort abgewickelt.








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