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Auszeichnung: Wenger gewann in London einen Preis für Österreichs besten Gin

Ute Schneiderbauer, 01.02.2018 12:00

WENG. Reinhard Putscher ist ein passionierter Gin-Produzent aus Weng. Bei den World Gin Awards in London holte er sich mit seinem Gin „Der schöne Reinhard“ eine international bekannte Auszeichnung.

Reinhard Putscher produziert seit Mitte 2017 seinen eigenen Gin und hat bei den World Gin Awards in London einen Preis gewonnen.

Nach zwei Jahren Entwicklungszeit und vielen Verkostungen hatte er das Rezept für „den schönen Reinhard“ fertig. Mitte des Jahres 2017 begann Reinhard Putscher aus Weng mit der Produktion. „Nach ersten Erfolgen entschloss ich mich, mich dem Vergleich mit anderen Gin-Labels weltweit und absoluten Profi-Verkostern zu stellen und meinen Gin einzureichen“, erzählt er von der Bewerbung für die World Gin Awards in London. Und der Wenger Gin schaffte es tatsächlich, mit internationalen Marken mitzuhalten und wurde als Österreichs bester Gin in der Kategorie „Contemporary Style“ ausgezeichnet.

„In Weng, Braunau und allgemein Österreich steckt der Gin aber wieder in den Kinderschuhen. Denn früher, so erzählt mein Opa, hat man Gin immer getrunken“, sagt der junge Gin-Liebhaber und ist überzeugt, dass der Trend noch wachsen wird. Die Idee, selbst eine Spirituose zu kreieren, kam Reinhard Putscher vor vielen Jahren auf einer Rundreise durch Schottland. Beim Besuch einer Whisky-Destillerie formte sich langsam der Gedanke, sich selbst an dem Handwerk zu versuchen.

Nach vielen Stunden des Lesens und Lernens zum Thema Alkoholherstellung und einigen Versuchen entschied sich der Wenger schließlich, es mit Gin zu probieren. „Für mich ist Gin eine absolut perfekte Spirituose, da es hier unendlich viele Variationsmöglichkeiten im Geschmack gibt“, erzählt Putscher. Dabei ist die Herstellung weniger aufwendig als von Schnaps, Whisky oder Wodka, da ein 94-prozentiger Alkohol die Rohbasis darstellt. Ein Brennrecht ist für Gin also nicht notwendig und man kann sich auf den Geschmack konzentrieren.

Auf die Frage, woher der Name „Der schöne Reinhard“ kommt, antwortet er lachend: „Das war nicht mein arroganter Einfall, sondern der kam von Freunden und ich nahm den Einfall dann dankend an.“


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