Kreative Ideen, um Materialien wiederzuverwenden
WIESELBURG. Doris Obernberger und Lucia Čimborova aus der Stadtgemeinde schaffen in ihrem Atelier handgefertigte Schmuckstücke – allesamt aus Materialien, die viele einfach entsorgen würden. Auch an den Tagen des offenen Ateliers beteiligten sich die beiden Künstlerinnen aus der „villa kunterbunt“.

Neben Malerei und Grafik wurden bei den Tagen des offenen Ateliers in der „villa kunterbunt“ auch Löt- und Recyclingschmuck ausgestellt. Was hinter dieser Idee steckt, verrät Doris Offenberger, die sich seit gut zwei Jahren mit dem Kunsthandwerk beschäftigt: „Aus vielen Dingen, die oftmals einfach weggeschmissen werden, können wieder tolle Sachen entstehen und somit wiederverwendet werden“.
„Wenn man genau hinsieht und sich Gedanken darüber macht, was man damit wieder anfangen kann – wie beispielsweise ein benutzter Teebeutel wiederverwendet werden kann – entstehen oft tolle neue Dinge. Wir haben auch vor, einen eigenen Kasten für unsere Schmuckstücke und Ketten selbst anzufertigen – und das aus alten Türen und Fenstern“, ergänzt Offenberger.
Unikate SchmuckstückeWie mit einfachen Mitteln ihre unikaten Kettenanhänger hergestellt werden, zeigt die Künstlerin. Die Motive der Ketten und auch der Magnete werden meist aus Zeitungen ausgestanzt, aber auch aus alten Büchern, die am Flohmarkt erworben wurden. Ebenso werden auch getrocknete Pflanzen als Motiv verwendet. Das ausgestanzte Motiv wird in eine Bierkapsel gelegt, darauf ein Cabochonstein.
Die jeweils im Format des Motives ausgestanzte Kupferfolie wird im Anschluss darüber gelegt und mit Lötöl eingestrichen. Darüber kommt wiederum Lötzinn – abschließend wird der Kettenanhänger mit dem Lötkolben und dem Lötzinn Akzente gesetzt und die Fassung für die Kette angebracht. An den Tagen des offenen Ateliers gastierte zudem Yasmin Yasmo Hafedh beim Poetry-Event im Wohnzimmer der „villa kunterbunt“.


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