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WIESELBURG. 65 Vollzeit- und 19 berufsbegleitende Studierende des Bachelor-Studiengangs „Produktmarketing & Projektmarketing“ schlossen heuer ihr Studium mit dem Titel „Bachelor of Arts in Business“ erfolgreich ab. Dieses besondere Ereignis wurde im Rahmen der Sponsion am Campus der Austrian Marketing University of Applied Sciences (AMU) in Wieselburg gefeiert. Mit dabei waren neben den offiziellen Gratulant, wie Bürgermeister Günther Leichtfried (SPÖ), Rektor Christian Dusek als Vertreter des FH Kollegiums und Astin Malschinger als Studiengangs- und Campusleiterin zahlreiche Familienmitglieder, Freunde und Bekannte der frisch gebackenen Jung-Akademiker.

  1 / 5   65 Vollzeit- und 19 berufsbegleitende Studierende des Bachelor-Studiengangs "Produktmarketing & Projektmarketing" schlossen heuer ihr Studium mit dem Titel "Bachelor of Arts in Business" erfolgreich ab Foto: FH Wiener Neustadt Campus Wieselburg

Bürgermeister Günther Leichtfried ging in seiner Rede auf die zukünftige Rolle der Absolventen in unserer Gesellschaft ein. Ihm folgten Rektor Christian Dusek mit seiner Ansprache sowie das Gelöbnis, das von der diesjährigen Jahrgangsbesten Michaela Falb (Notendurchschnitt: 1,1) gesprochen wurde. Im Anschluss übernahm Studiengangsleiterin Dr. Astin Malschinger die Übergabe der Abschlussdokumente. Musikalisch begleitete das Bläsergruppenquartett der Musikschule Wieselburg unter Leitung des Direktors Mag. Johannes Distelberger durch das offizielle Programm, das traditionell mit der Bundeshymne endete.

Verleihung des „S2B - Students to Business Award“

Zum 14. Mal fand im Rahmen der Bachelor-Sponsion auch die Siegerehrung des campuseigenen Wettbewerbs „S2B – Students to Business Award“ 2017 statt, bei dem die besten Geschäftsideen aus der Lehrveranstaltung „Business Planning“ gekürt wurden. 

Josef Farthofer führte als Leiter des AMU StartUp Centers die Preisverleihung durch, tatkräftig unterstützt von seiner Kollegin Mariella Pfannenstill sowie durch die Vertreter der Sponsoren Stadtgemeinde Wieselburg, Raiffeisenbank Mittleres Mostviertel, Volksbank Niederösterreich AG, Sparkasse Scheibbs und Accent Gründerservice GmbH. Diese stellten auch die Jury-Mitglieder, die aus den insgesamt 49 Einreichungen – davon 15 Einzel- und 34 Teamarbeiten mit zwei bis fünf Personen – gemeinsam die Gewinner-Konzepte auswählte.

Die besten drei Business-Pläne wurden mit Gründersparbüchern im Wert von insgesamt 1050 Euro belohnt. Das Konzept mit dem höchsten Innovationspotential wurde zusätzlich mit dem Innovationspreis des Accent Gründerservice im Wert von 250 Euro ausgezeichnet.

1. Platz für „Wo.Ge – WohnGeneration“

Über Platz 1 durfte sich die Geschwister Carmen und Julia Haderer freuen. Sie wollen als „Wo.Ge – WohnGeneration“ ein Generationen übergreifendes Wohnprojekt realisieren. Dabei sollen Kooperationen mit Bauträgern eingegangen werden mit dem Ziel, Wohnhäuser in Städten zu schaffen, die von Studierenden und Pensionisten gemeinsam bewohnt werden. Alle Parteien wohnen in den eigenen vier Wänden. Neu sind die Gemeinschaftsräume, die als Treffpunkt für Austausch und Aktivitäten den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen. Direktor Hannes Scheuchelbauer von der Volksbank Niederösterreich AG gratulierte den beiden zukunftsorientierten Gewinnerinnen und übergab das Gründersparbuch im Wert von 500 Euro.

2. Platz für „LIFEPASTE OG“

Platz 2 belegten Markus Karner und Cornelius Riautschnig. Sie wollen mit ihrem Unternehmen „LIFEPASTE OG“ mit Sitz in Ybbs an der Donau ein innovatives Zahnpflegeprodukt vertreiben. Dieses schützt und pflegt Zähne und Zahnfleisch. Darüber hinaus hat es eine stimulierende Wirkung auf den menschlichen Organismus, was durch die Zugabe der natürlichen Wirkstoffe Koffein und Guarana erreicht wird. Prokurist Alois Höbart von der Raifeisenbank Mittleres Mostviertel übergab den ideenreichen Gründern das Gründersparbuch im Wert von 300 Euro.

3. Platz für „traumpilz GmbH“

Der 3. Platz ging an Beatrice Schreiner und Thomas Schachinger. Unter dem Firmennamen „traumpilz GmbH“ wollen die beiden Speisepilze anbauen und vertreiben und dabei auf die Prinzipien Regionalität und Cradle-to-Cradle setzen. Als Zielgruppe wurden sowohl der Endkonsument als auch die Gastronomie definiert. Das Abfallprodukt Kaffeesud soll den Pilzsporen als Nährboden dienen und erhält dadurch eine neue Verwendung. Das Substrat, das bei der Pilzzucht entsteht, wird anschließend als Kompost verkauft, womit sich der Zero-Waste-Prozess schließt. Vizedirektorin Waldtraud Brandner von der Sparkasse Scheibbs überreichte das Gründersparbuch im Wert von 250 Euro an das kreative Gründer-Team.

Accent Innovationspreis für „fruity fashian“

Beim Accent Innovationspreis entschied sich die Jury für die Business-Idee von Carmen Neumayr und Nicole Trestl, die als „fruity fashian“ die Modewelt revolutionieren wollen. Stilvolle, zeitlose „Lederjacken“ aus dem veganen Lederimitat Ananasfaser sollen vor allem vegane KonsumentInnen glücklich machen. Mag. Josef Farthofer übergab in Vertretung des Accent Gründerservice das Startkapital im Wert von 250 Euro in Form eines Schecks.

Alle Sieger-Konzepte können wieder beim landesweiten i2b Businessplan-Wettbewerb antreten. Den Gewinnern winken Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 150.000 Euro.

Weitere Infos unter https://www.tips.at/news/wieselburg/wirtschaft-politik/404951-bachelorabsolventen-der-amu-feierten-sponsion-am-fh-campus-wieselburg


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