Maria-Geburt-Kirche: Trilaterales Renovierungsprojekt in Zettwing geht nun ins Finale
ZETTWING/TSCHECHIEN. Die Renovierung der südböhmischen Maria-Geburt-Kirche in Zettwing (Cetviny) geht nach drei Jahren intensiver Sanierung der Nässeschäden im Jahr 2019 nun ins Finale. Das tschechisch-deutsch-österreichische Gemeinschaftsprojekt umfasst einen Kostenrahmen von fast 200.000 Euro.

Durch sieben Förderstellen ist das trilaterale Renovierungsprojekt finanziert, etwa durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, das Deutsche Bundesministerium für Kultur und Medien und die Kulturdirektion des Landes Oberösterreich.
Die günstige Lage direkt an der Maltsch zwischen der Steinernen Brücke in Mairspindt und der 300 Meter entfernten Holzbrücke bei der Lexmühle in Hammern macht Zettwing zu einem beliebten Ausflugsziel. Wie „Phönix aus der Asche“ präsentiert sich die gotische Kirche mit den bis zu 600 Jahre alten Fresken im Gelände des zerstörten Marktortes mit ehemals über 100 Häusern. Parallel zur Renovierung wird im Projekt „Erinnerungsort Zettwing“ die bewegte Ortsgeschichte erforscht und aufgearbeitet.
„Gerade im Jahr der Europawahl kann man aus den Irrungen des 20. Jahrhunderts gegenwartsbezogene Schlüsse ziehen“, so Hubert Roiß vom Zukunftsforum Freiwald, eine Plattform der Gemeinden Grünbach, Leopoldschlag, Rainbach, Sandl, St. Oswald und Windhaag, welche für die Koordination zuständig ist. Zusätzlich unterstützen Bauexperten aus den Rotary Clubs Freistadt und Budweis sowie zahlreiche Dolmetscher das Vorhaben ehrenamtlich.


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