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WAIDHOFEN/YBBS. Manchmal geraten Menschen unverschuldet in schwierige Lebenssituationen und benötigen rasch finanzielle Hilfe. Für diesen Zweck wurde das Waidhofner Spendenkonto in einen Sozialfonds umgewandelt.  Bürger, die in eine Notlage geraten sind, können so auch größere Beträge schnell erhalten.

Leiterin des Sozialamtes, Mag. Birgit Fabian, Bürgermeister Werner Krammer und Vizebürgermeister Armin Bahr (v. l.)Foto: Stadt Waidhofen

Der Sozialfonds füllt sich zum einen durch Spenden von Bürgern, zum anderen werden die Spendenmittel von der Stadt zumindest soweit aufgestockt, dass jährlich ein Betrag von 5.000 Euro zur Verfügung steht. Zur Vergabe gibt es konkrete Richtlinien. Die Beurteilung, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, erfolgt durch das Sozialamt. „Unser Sozialamt pflegt intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und weiß, wo wirklich rasch geholfen werden muss. Mit dem Sozialfonds haben wir gemeinsam eine Möglichkeit geschaffen, um künftig auch mit höheren Beträgen helfen zu können“, erklären WVP-Bürgermeister Werner Krammer und SPÖ-Vizebürgermeister Armin Bahr unisono.

Voraussetzungen für die Berechtigung

Die Unterstützung kann Personen gewährt werden,

 die ihren Hauptwohnsitz oder ihren Arbeitsplatz seit mindestens 12 Monaten in Waidhofen a/d Ybbs haben bzw. einen Schulbesuch seit mindestens einem Schuljahr in Waidhofen a/d Ybbs nachweisen können und

 die zum Zeitpunkt der Antragstellung(1) Österreichische Staatsbürger oder diesen gleichgestellt sind, oder(2) über eine aufrechte Aufenthaltsberechtigung aufgrund asylrechtlicher Bestimmungen verfügen, oder(3) Staatsangehörige eines anderen EWR-Mitgliedsstaates sind, und

 die infolge außergewöhnlicher Schwierigkeiten in ihren persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Verhältnissen in eine finanzielle Notlage geraten sind und dadurch eine soziale Gefährdung besteht oder unmittelbar bevorsteht, und

 die keinen Anspruch auf Leistungen aus der Sozialhilfe nach dem NÖ Sozialhilfegesetz haben, und

 die im Rahmen ihrer eigenen persönlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten alle Anstrengungen zur Vermeidung der finanziellen Notlage unternommen haben.


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