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6,9 Millionen Euro Investition in 43 Projekte im Bezirk Amstetten und Waidhofen/Ybbs

Karin Novak, 06.02.2021 08:35

NÖ. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) informierte am Freitag (29. Jänner) in St. Pölten über die für 2021 geplanten Investitionen in das NÖ Landesstraßennetz.

Das Land investiert 2021 alleine in den Bezirken Amstetten und Waidhofen/Ybbs 6,9 Millionen Euro. Foto: Büro LR Schleritzko

„Wir werden insgesamt 119 Millionen Euro in die Hand nehmen, um 630 Projekte wortwörtlich auf die Straße zu bringen und damit rund 1.700 Arbeitsplätze in Niederösterreich sichern. 6,9 Millionen Euro davon fließen in 43 Projekte im Bezirk Amstetten beziehungsweise Waidhofen/Ybbs“, fasste Schleritzko dabei die Pläne des Landes zusammen. Mit diesen Mitteln sollen vor allem Sicherheit und Lebensqualität auf und rund um Niederösterreichs Straßen weiterhin verbessert werden.

Erneuerung der B22 in Ybbsitz

Investiert wird etwa in die Fahrbahnerneuerung der Ortsdurchfahrt in Öd an der B1, die Erneuerung der B22 im Gemeindegebiet von Ybbsitz oder einen Linksabbieger, die Fahrbahnsanierung und die Radwegverlegung an der B119 / L6070 bei Ardagger.

Niedrigste Zahl an Verkehrstoten

Schleritzko verwies dabei auch auf Erfolge der Vergangenheit: „Durch die Umfahrungsprojekte des letzten Jahrzehnts konnten wir in ganz Niederösterreich etwa über 30.000 Menschen vom Durchzugsverkehr entlasten. Gleichzeitig haben wir auch die Zahl der Verkehrstoten deutlich zurückgegangen: Die letzten fünf Jahre sind die fünf Jahre mit der niedrigsten Zahl an Verkehrstoten in der Geschichte. 2020 erreichten wir mit 89 den absolut geringsten Wert.“

Straßendienst federführend bei Radwegprojekten beteiligt

Der NÖ Straßendienst ist auch abseits des Kfz-Verkehrs im Einsatz. Im Jahr 2020 wurden etwa 31 Radwegprojekte (37 km) abgewickelt und insgesamt 2,2 Millionen Euro an Fördermittel ausgeschüttet. „Der Fördermittelbedarf für das Jahr 2021 ist abhängig von den Investitionen in den Gemeinden. Es befinden sich bereits einige Projekte in Bau beziehungsweise in Planung. Zurzeit stehen wir bei einem Fördervolumen für diese Projekte in Höhe von 4,8 Millionen Euro“, erläuterte Schleritzko. Er verwies dabei auf die neue Radwegeförderung des Landes, die zwischen 60 und 80 Prozent der Errichtungskosten für die Gemeinden übernimmt.


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