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Wirtschaftsstandort Ybbstal-Eisenstraße: Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit

Karin Novak, 09.04.2021 11:42

YBBSTAL. Um die gemeinsame wirtschaftliche Weiterentwicklung voranzutreiben, soll in der Kleinregion Ybbstal die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden. Ziel des Projekts ist eine klare Handlungsanleitung zum Aufbau eines professionell geleiteten Wirtschaftsstandorts.

Wirtschaftsstandort Ybbstal-Eisenstraße Foto: Marktgemeinde Ybbsitz
Wirtschaftsstandort Ybbstal-Eisenstraße Foto: Marktgemeinde Ybbsitz

Die interkommunale Zusammenarbeit ist in der Leader-Region Eisenstraße Niederösterreich, insbesondere für die wirtschaftliche Weiterentwicklung, eine wichtige Leitlinie. Mit dem Versuch einen Ausgleich zwischen strukturstarken und strukturschwächeren Gemeinden zu schaffen, wird am Wirtschaftsstandort Ybbstal-Eisenstraße eine neue Stufe der Zusammenarbeit eingeläutet. „Die geplanten Projektmaßnahmen werden für frische Dynamik bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes sorgen, von der die gesamte Region profitieren kann. Gerade für strukturschwächere Regionen stellen gemeindeübergreifende Kooperationen eine erfolgversprechende Strategie dar, um Arbeitsplätze zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu stärken“, ist ÖVP-Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger überzeugt.

Zehn Ybbstal-Gemeinden

Im interkommunalen Kooperationsplan der Kleinregion Ybbstal-Eisenstraße entwickelten die Gemeinden unter Begleitung von NÖ Regional GmbH und der Leader-Region Eisenstraße Niederösterreich Visionen und Zielsetzungen für den Wirtschaftsstandort. „Die Entwicklungsfelder mit hohem Potenzial sollen nun weiter ausgearbeitet und in Pilotumgebungen umgesetzt werden. Projektgebiet sind die zehn Gemeinden der Kleinregion Ybbstal-Eisenstraße, eine Ausdehnung einzelner Maßnahmen auf weitere Gemeinden in der LEADER-Region wird geprüft“, erläutert der Obmann der Leader-Region Eisenstraße Niederösterreich Andreas Hanger.

Innovationskraft der Region 

Dieses Leader-Projekt umfasst die mit der net for future GmbH abgestimmte Standortvermarktung sowie vernetzte und aktive Fachkräfte-Rekrutierung. Um die Innovationskraft der Region herauszustreichen, wird die konkrete Umsetzung einer Innovatorenbühne ausgearbeitet. Ziel ist eine klare Handlungsanleitung zum Aufbau eines professionell geleiteten Wirtschaftsstandorts Ybbstal-Eisenstraße, die detaillierte Ausarbeitung der einzelnen Projektmaßnahmen beziehungsweise eine erste Umsetzung. Initiiert wurde der Prozess von Kleinregionssprecher WVP-Bürgermeister Werner Krammer.

Fördermittel der EU

Die Leader-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (Leader Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.


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