FPÖ überrascht mit Spitzenkandidat bei Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs

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Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 03.12.2021 08:56 Uhr

WAIDHOFEN/YBBS. Die Bezirks-FPÖ startet noch vor Weihnachten ihren Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen am 30. Jänner 2022 in der Statutarstadt Waidhofen/Ybbs und präsentiert mit Josef Gschwandegger ihren Spitzenkandidaten. Der langjährige FPÖ-Gemeinderat der Stadt, Karl-Heinz Knoll, bleibt gelistet. Die Bekanntgabe des gesamten FPÖ-Teams erfolgt Mitte Dezember.

Der geschäftsführende FPÖ-Bezirksobmann Alexander Schnabel präsentierte mit Josef Gschwandegger überraschend den Spitzenkandidaten für die im neuen Jahr anstehende Gemeinderatswahl in Waidhofen/Ybbs. Die Neustrukturierung des Teams habe aber nichts mit dem Schulterschluss des FPÖ-Mandatars Karl-Heinz Knoll mit dem Waidhofner Gemeinderat zu tun, der über die Parteigrenzen hinaus für die Wichtigkeit der Corona-Maßnahmen -– Testen und Impfen – einsteht, betont Schnabel. Man werde einen sachlichen, aber durchaus pikanten Wahlkampf führen, zeigt sich Josef Gschwandegger kampfbereit. „Es ist einfach unerträglich, wie die Regierung mit ihren Maßnahmen unser aller Leben beschränkt“, so der Spitzenkandidat. „Dagegen muss man angehen, da kann man nicht mehr länger zuschauen! Freiheit ist wählbar“, so Gschwandegger, „und dafür stehe ich!“

Freiheit des Einzelnen

„Wir tragen die Freiheit in unserem Parteinamen und für die Freiheit des Einzelnen treten wir auch ein“, so Alexander Schnabel, der– ebenso wie Gschwandegger – erst vor Kurzem von Corona genesen ist. Wo sich die Lokalpolitiker angesteckt haben, lässt sich nicht nachvollziehen. Beide haben aufgrund ihrer politischen Tätigkeit sehr viel mit Menschen zu tun, Josef Gschwandegger als ÖBB-Zugführer auch beruflich. „Wir sind nicht generell gegen die Impfung, aber jeder muss für sich entscheiden können, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht! Wir verwehren uns gegen die Impfpflicht“, so der Waidhofner Spitzenkandidat. Er sieht sich als Mann an der Basis, so wie sein Vorbild Jörg Haider. Alexander Schnabel sieht in Gschwandegger den „klassischen Wirtshauspolitiker“.

Zur Person

Der gebürtige Konradsheimer ist zweifacher Vater und lebt gemeinsam mit seiner Frau seit 1990 am Rabenberg. Als gelernter Tischler arbeitete er bei der Firma Bene, bevor der 54-Jährige bei der ÖBB anfing, wo er nunmehr seit über 30 Jahren beschäftigt ist. In jungen Jahren engagierte er sich bei der Katholischen Jugend ebenso wie bei der Landjugend und bei den Konradsheimer Schuhplattlern. Seine Liebe zum Vereinswesen lebt er heute noch als Obmann des Waidhofner Kirchenchors, als Mitglied der Stadtmusikkapelle und im „Heiligensteiner Männerchor“ aus. Der ehemalige Fußballer (er spielte in Waidhofen und Rosenau), der seit Kurzem auch Großvater ist, sieht nicht ein, dass vor allem auch den Kleinsten so viel vorenthalten wird: „Der Nikolaus darf aufgrund der Maßnahmen nicht ins Haus und sogar das Weihnachtsfest wird eingeschränkt!“

Demo am 12. Dezember

Darum ruft Gschwandegger als freier Bürger am Sonntag, 12. Dezember 2021, zur Demo gegen „die Beschränkungen und den Impfzwang“ auf. Treffpunkt dazu ist um 14 Uhr am Freisingerberg, von wo es über den Stadtturm und Graben Richtung Billa geht und über die Zell zurück an den Ausgangspunkt. Gerechnet wird mit 300 bis 400 Teilnehmern.

 

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