Zeller Schlossgespräche stellen die Frage: Wie viel Religion braucht der Mensch?
ZELL AN DER PRAM. Die hochkarätig besetzte Tagung beschäftigt sich mit dem Thema Religion. Paul Michael Zulehner und Christine Haiden sind die Hauptreferenten bei den heurigen Zeller Schlossgesprächen.

Vorbei ist die Zeit, in der die Kirche die Welt erklärte und das Leben von der Wiege bis zur Bahre bestimmte. In der Zeit der Digitalisierung und der Globalisierung wirken Religionen generell altmodisch und überholt. Vor allem für die jüngere und mittlere Generation ist die Kirche vielfach bedeutungslos geworden. Ebenso wie der Islam für viele muslimische Mitbürger.
Der Sinn des Lebens
Andererseits suchen Menschen nach einem tieferen Sinn im Leben. Religion hat dabei nicht ausgedient. An den großen Festen wie Weihnachten und Ostern ist sie ebenso gefragt, wie bei der Geburt eines Kindes oder wenn jemand stirbt.
Zeller Schlossgespräche
Mit Humor werden die Zeller Schlossgespräche am 7. März beginnen, wenn die Kabarettistin Lydia Neunhäuserer ihr Programm „Glauben hoaßt nix wissen!“ bringt und mit Gstanzln vom Bratl in der Rein3xaung der Auhäusler unterstützt wird. Am 15. März heißt es dann „Wie viel Religion braucht der Mensch?“, eingeleitet mit Kurzvorträgen von Christine Haiden, Chefredakteurin von „Welt der Frauen“ und dem Theologen Paul Michael Zulehner. Anschließend diskutieren die beiden mit Lask-Trainer Oliver Glasner, der Leiterin des Curhauses Bad Mühllacken, Elisabeth Rabeder und dem Publikum über das Thema. Der Studientag am 16. März, soll stärker persönliche Erfahrungen zur Sprache bringen. Der Theologe Stefan Schlager lädt zuerst zum Gespräch mit Christine Haiden und Paul Michael Zulehner. Anschließend stehen Kaffeegespräche zu vier Themen an.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden