Präsentation Zivilschutzprojekt: Übungen für den Ernstfall unerlässlich
ZWETTL. Alarm - das Schulgebäude muss evakuiert werden, alle Schüler bitte sofort auf dem Sammelplatz einfinden! Glücklicherweise war dies gestern in der Polytechnischen Schule in Zwettl nur ein Übungsszenario. In diesem Rahmen wurde auch das umfassende Zivilschutzprojekt präsentiert.

In allen Schulen und Kindergärten der Stadtgemeinde Zwettl fand im Herbst 2014 im Zusammenarbeit mit dem NÖ Zivilschutzverband eine örtliche Begehung statt, mit dem Ziel, die Fluchtwege, den jeweiligen Sammelplatz und die Festlegung eines jeweiligen Evakuierungsraumes zu überprüfen. Dies wurde nun für alle 17 Einrichtungen in einer Aufstellung festgehalten (siehe Graphik).
„Umfassende Information und Übung unerlässlich“„Nun hoffen wir, dass der Ernstfall auch an jedem Standort zumindest einmal jährlich geübt wird, damit auch wirklich alle Beteiligten im Klaren sind, was zu tun ist und das große Anfangschaos so gut es geht vermieden wird“, appelliert Rupert Temper, Bereichsleiter vom Niederösterreichischen Zivilschutzverband, an alle Verantwortlichen. Wichtig sei es, alle Beteiligten miteinzubeziehen, Schüler, Kindergartenkinder und Pädagogen, „die Übung darf nicht nur von der Direktion aus starten“, so Temper. Die gestrige Schulräumungsübung im Poly Zwettl hat jedenfalls bestens funktioniert. „Denn es ist ja nicht zielführend, das wir Jahr für Jahr schneller werden“, schmunzelt Temper, vielmehr sei ein möglichst ruhiger Ablauf wichtig.








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