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ZWETTL. Finster und kühl war es im Hochbehälter der Kläranlage auf der Propstei in Zwettl. Aber auch einzigartig. Denn wann hat man schon die Gelegenheit, einen solchen von innen zu sehen?

  1 / 3   Nahezu mystisch ist es in der Wasserkammer auf der Propstei (Volumen von rund 750 Kubikmeter und 12 x 10 Meter Grundfläche). Fotos: KaPri

„Das erste Mal seit etwa 50 Jahren“, meinte der technische Planer Michael Musil, der gemeinsam mit VP-Bürgermeister Herbert Prinz, dem zuständigen Stadtrat Ewald Gärber sowie Wassermeister Norbert Weißensteiner zum Lokalschein rund sieben Meter hinabstieg. Denn diese Wasserkammer stand – als eine der letzten von insgesamt sechs in der Stadt – kurz vor der Befüllung. Die sieben Hochbehälter in der Gemeinde, davon drei in Zwettl selbst, werden nach und nach in einem aufwendigen Verfahren saniert. Denn im Laufe des 50-Jährigen Bestehens hat die Oberflächenstruktur – bedingt durch das leicht aggressive Wasser (für den Menschen unbedenklich!) – gelitten. Das ist auch gleichzeitig der Grund für die Renovierungsmaßnahme, denn auf einer rauen Oberfläche können sich rasch Keime bilden, informiert Musil. Rund eine halbe Million Euro kostete die Sanierung der zwei „eineiigen“ Wasserkammern auf der Propstei. Bürgermeister Herbert Prinz freut sich, dass die Arbeiten an den Hochbehältern in der Stadt nach vier Jahren nun abgeschlossen sind und die einwandfreie Trinkwasserversorgung der Bevölkerung gesichert ist. Nach der Desinfizierung wird die letzte Kammer auf der Propstei befüllt und Wasserproben entnommen. Sind diese einwandfrei, wird das Wasser freigegeben.


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