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Leserartikel Online Redaktion, 14.05.2020 14:03

ZWETTL. Neben Wiener Neustadt und Mistelbach wurde nun auch die Drive-in-Teststation in Zwettl in Betrieb genommen. NÖ Gesundheitslandesrätin war in Zwettl persönlich vor Ort und informierte sich bei den Verantwortlichen des Roten Kreuzes über die ersten Testungen.

V.l.: Zwettls Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Franz Mold (ÖVP), Werner Kraut (RK-Landesrettungskommandant), NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig sowie Manfred Ehrgott (RK-Geschäftsführer Bezirksstelle Zwettl); Foto: Toni Heinzl.

Anfang April wurde in St. Pölten die erste Drive-in-Station eingerichtet. Wenige Tage später folgte Amstetten und nun ist diese auch in Zwettl in Betrieb genommen worden. „Zu Beginn stand die Entlastung der mobilen Abnahme-Teams des Roten Kreuzes und des ASBÖ im Mittelpunkt der Tätigkeit, indem lange Fahrtrouten reduziert werden konnten. Mit der Änderung der Teststrategie und der Schwerpunktsetzung auf Screening-Testungen veränderte sich auch die Einsatzaufgabe der Drive-in-Stationen“, informiert NÖ Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

Testung als Präventivmaßnahme

Die Aufgabenstellung der drei neuen Teststationen sei aktuell die Durchtestung der mobilen Pflegedienste. Insgesamt sollen 3.100 Mitarbeiter aus dem Einzugsgebiet der Stationen getestet werden, betont Königsberger-Ludwig. Es handle sich um eine Präventivmaßnahme und man erhoffe sich damit, einen besseren Einblick hinsichtlich der tatsächlichen Infektionslage zu erhalten, erklärt Königsberger-Ludwig: „In St. Pölten und Amstetten wurden die Testreihen bereits abgeschlossen und lediglich ein Abstrich positiv bestätigt. Um allerdings größtmögliche Sicherheit zu geben und eine womöglich regional höhere Dunkelziffer ausschließen zu können, wurden nun die Screenings auch in den anderen Landesvierteln gestartet.“

4.600 Mitarbeiter im Einsatz

Die sozialmedizinischen und sozialen Betreuungsdienste bilden die zentrale Säule in der Versorgung unserer älteren Generation im Bundesland. Rund 4.600 Mitarbeiter von Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas der Diözese St. Pölten, Caritas der Erzdiözese Wien sowie des Roten Kreuzes Niederösterreich in den 181 Sozialstationen Niederösterreichs leisten wertvolle Arbeit für über 17.000 Niederösterreicher. „Mein Dank gilt dem Personal der mobilen Pflegedienste, das auch in dieser schwierigen Zeit hochwertige Pflege- und Betreuungsleistungen durchführt und dem Großteil der älteren Generation in unserem Bundesland einen Lebensabend in den eigenen vier Wänden ermöglicht“, so Königsberger-Ludwig abschließend.


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