SPÖ Zwettl will sich für neue Form der Betreuung einsetzen
ZWETTL AN DER RODL. Mit der „alternativen Wohnform“ will sich die Zwettler SPÖ für das Errichten eines neuen Angebots in der Gemeinde einsetzen.

Auch in Zwettl an der Rodl wird viel über das Thema Pflege diskutiert. Themenpunkte wie ein zeitgemäßes Wohnangebot für ältere Menschen seien auch im fraktionsübergreifenden Beteiligungsprozess Agenda 21 angesprochen worden.
Geht es nach der Zwettler SPÖ, so wünscht sich diese in Bezug auf diesen Punkt die Möglichkeit einer „alternativen Wohnform“ in der Gemeinde. Das Konzept richte sich an Menschen der Pflegestufe eins bis drei, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen nicht mehr im eigenen Zuhause leben können, aber auch noch keine ständige Betreuung oder Pflege wie in einem Alten- oder Pflegeheim brauchen. In dieser Wohnform würden die Bewohner einen regulären Mietvertrag erhalten, aber auch ein Pflege- und Betreuungspaket – abhängig von der Höhe der Pflegegeldstufe – zur Verfügung gestellt bekommen.
Für einen Standort in Zwettl spreche laut dem SP-Vorsitzenden Herbert Enzenhofer vieles: „Es gibt in der Nähe eine tolle Ärztin, eine funktionierende Nahversorgung und ein gutes Angebot an öffentlichem Verkehr“. Die Kosten würde hierbei das Land OÖ übernehmen. Von Seiten der Zwettler SPÖ hofft man nun auf die Unterstützung aller Fraktionen im Gemeinderat.


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