Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KLEINSCHÖNAU. Die vier Feuerwehren des Unterabschnittes Stift Zwettl übten am vergangenen Samstag gemeinsam mit dem Schadstoffzug für den Ernstfall bei der Umladestation der Firma Brantner-Dürr GmbH & Co KG in Kleinschönau.

  1 / 2   Die örtlichen Feuerwehren bei der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Schadstoffzüge. Fotos: BFKdo Zwettl/K.Fessl

Die über 100 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Stift Zwettl, Gerotten, Rudmanns, Kleinschönau sowie die Kameraden des Schadstoffzuges hatten zwei Szenarien zu bewältigen. Einerseits mussten sich die Kameraden um einen Schwefelwasserstoff-Austritt bei der Müllpresse kümmern andererseits war ein Schwellbrand oberhalb der Müllpresse unter Kontrolle zu bringen.

Auf Grund der chemischen Stoffe war der Einsatz des Schadstoffzuges notwendig. Schwefelwasserstoff ist ein stark riechendes unsichtbares Gas welches bei hoher Konzentration den Riechnerv lähmt und zu akuten Vergiftungen führt. Bei diesem Szenario wurden zwei Kameraden mit dem Schutzanzug Stufe 3 ausgestattet ein weiterer Trupp kümmerte sich im Schutzanzug Stufe 2 kam beim Schwellbrand zum Einsatz wo schwer, ätzender und giftiger Rauch freigesetzt wurde.

Übungen dieser Art, wo zum Beispiel die Zusammenarbeit der örtlichen Feuerwehren mit dem Schadstoffzug geprobt werden, sind immer wieder wichtig, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein und auch die örtlichen Gegebenheiten kennen zu lernen.

Landtagsabgeordneter Franz Mold (VP)überzeugte sich persönlich von der Arbeit der Kameraden und war wieder einmal sehr beeindruckt über die gezeigten Leistungen, auch Abschnittskommandant Ewald Edelmaier bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme und die Ausarbeitung der Übung. Nicht zuletzt gilt ein großes Dankeschön auch der Firma Brantner-Dürr, dass das Firmengelände dafür herangezogen werden durfte.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden