Das Knödel Land lässt aufhorchen - mit einem großen Fest
ASTEG. Das Waldviertel ist um ein „Land“ reicher – dem Knödel Land! Auch wenn es auf der herkömmlichen Landkarte als solches nicht zu finden ist – lässt die kulinarische Region im Bezirk Zwettl dieses Wochenende mit einem kräftigen Lebenszeichen aufhorchen – dem „Knödel Land Fest“, das heute Samstag, 24. September, seinen Auftakt feiert.

170 Tonnen Erdäpfel, 45 Tonnen Stärkemehl im Jahr, über 300 Kilogramm Fleisch, beachtliche 200 Kilogramm Grammel sowie 600 Eier (Fülle) pro Woche - das alles wird in der bekannten Knödelmanufaktur Klang in Allentsteig von Hand verarbeitet. „Wir produzieren wöchentlich 15.000 bis 20.000 frische Knödel“, meint Chef Rainer Klang stolz. Heute Samstag, 24. September, lädt Familie Klang und ihr 14-köpfiges Team ein, einmal hinter die Kulissen ihrer kleinen aber feinen Manufaktur zu blicken (siehe Fotos). Das ist gleichzeitig auch der Auftakt zum großen Knödel Land Fest, das morgen Sonntag seinen Höhepunkt findet.
Knödel Land Wirte tischen auf
Die vier ASTEG-Gemeinden, Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz an der Wild, haben sich ganz dem Knödel verschrieben, das goldige Stück soll in den unterschiedlichen köstlichen Variationen zum Aushängeschild und kulinarische Highlight der besagten Region werden. Morgen Sonntag, 25. September, wird zum Kennenlernen und Durchkosten eingeladen, die neun teilnehmenden Wirte in den vier Gemeinden locken mit kreativen Knödelvariationen, „über 5000 Stück stehen bereit“ und warten darauf, verspeist zu werden, meint der Sprecher der Kleinregion ASTEG und Bürgermeister von Schwarzenau, Karl Elsigan (VP).
Projektleiter Reinhard Waldhör gibt einen kurzen Einblick in das morgige Programm (www.knoedelland.at), das ab 10 Uhr in der Kleinregion ASTEG startet. Und Jürgen Koppensteiner, Bürgermeister von Allentsteig (VP) meint weiters: „Jeder kennt den TÜPL und das Bundesheer hier in Allentsteig, es wäre schön, wenn der Knödel und das Unternehmen Klang auch zu einem solchen Markenzeichen werden.“ Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais (VP) ließ sich den Startschuss des Knödel Landes ebenfalls nicht entgehen, sie zeigte sich beeindruckt von der regionalen Initiative: „Genau das ist authentisch für unser Waldviertel“, und das bringe wiederum auch Wertschöpfung. Das langfristige Ziel wäre, sich als Genuss Region im Waldviertel zu etablieren, wie Karl Elsigan verrät.


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