„Willibalds Leiden“ von Ernst R. Schöggl

Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 10.01.2013 10:47 Uhr

Schmunzelpoesie eines Mühlviertlers.Weil seine Wirtshauspoesie so ein großer Erfolg war, hat der Perger Autor Ernst R. Schöggl  erneut ein Buch mit Gedichten herausgebracht. In „Willibalds Leiden“ wirft der 64-Jährige einen Blick in die österreichische Männerseele. Schon die große Nachfrage nach seinem ersten Lyrik-Band hat Schöggl mehr als überrascht. Er musste sogar ein zweites Mal aufgelegt werden. „Eigentlich heißt es immer, Lyrik lässt sich nur schwer verkaufen.“ Jedes Jahr einen Krimi zu schreiben, das wäre nichts für den Perger Schriftsteller, der seit 2005 inzwischen zwölf Bücher veröffentlicht hat. „Diese Gedichte passen bei Lesungen oft als Zugaben“, so Schöggl. Willibald, der Mann, dessen Seele mit viel Humor in den Texten beleuchtet wird, ist der „typische“,  österreichische Schlaumaier. Er weiß einfach alles besser, auch wenn klar ist, dass er im Unrecht ist. Nicht ganz klar ist, ob Schöggl mit diesen Seitenhieben auch sich selbst ein bisschen aufs Korn nimmt. „64 und kein bisschen weise“, gibt der Autor mit einem verschmitzten Lachen zu. Im nächsten Jahr dürfen sich Krimifans wieder auf eine mörderische Geschichte freuen. Autor: Ernst R. Schöggl„Willibalds Leiden. Ein Blick in die osterreische Männerseele.“SchmunzelpoesieVerlag Bibliothek der Provinz74 Seiten, TaschenbuchISBN 9-783990-281673 Preis: 12 Euro 
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