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Die den Kofferraum adelnde MegaBox des Ford Puma wuchs beim elektrischen Gen-E zur Gigabox. Und der Puma selber?

Ford Puma Gen-E
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Kennt noch jemand den alten Ford-Slogan „Ford, die tun was“? Wurde um die Jahrtausendwende abgelöst, würde aber auch ganz gut in das Hier und Jetzt passen. Für eine Weile musste man sich um die Marke ja schon Sorgen machen. Alte Dauerbrenner raus, keine neuen Dauerbrenner rein, eh schon wissen. Mittlerweile sieht die Sache schon freundlicher aus, via Kooperation mit VW hat man in der E-Mobilität Fuß gefasst.

 

Was nicht nur in den Augen treuer Ford-Fans gefehlt hat, war abseits des wenig massentauglichen Mustang Mach-E ein zu 100% eigenes elektrisches Ford-Modell. Womit wir bei unserem Testwagen, dem Ford Puma Gen-E angekommen sind. Nicht zu verwechseln mit Gen-V, aber ähnlich in der Aussprache, Grüße an der Stelle an alle „The Boys“-Fans. Den Puma zu elektrifizieren ist natürlich eine grandiose Idee, ein nahezu perfektes und noch dazu schickes City-SUV wie er eines ist.

 

Das bringt uns zur Eingangsfrage, und nein, der Puma Gen-E ist nicht größer als seine fossilen Brüder. Der Gen-E ist keine eigene Entwicklung, sondern vereinfacht gesagt ein normaler Puma mit E-Antrieb. Das auf 145 Liter gestiegene Volumen der GigaBox ist lediglich dem Wegfall von Auspuff&Co zu verdanken. Sonst bleibt alles schön kompakt, mit tollen Platzverhältnissen in Reihe eins, etwas weniger Freiraum in Reihe zwei und einem das Kompaktmaß sprengenden Kofferraum.

 

Nach außen hin gibt sich der Gen-E durch die aerodynamisch optimierte Front und die originellen Alu-Felgen zu erkennen. Die Aufmerksamkeit lässt sich via Farben optimieren. Wäre auch im Sinne von Ford, immerhin ist „Electric Yellow“ die einzig aufpreisfreie Lackierung. Etwas dezenter, aber trotzdem auffällig: Das „Digital Aqua Blue“-Metallic unseres Testmodelles. Das Farbenspiel ist im Interieur eh wieder vorbei, hier gibt sich der Puma seriös und überzeugt mit einer feinen Verarbeitung. 

 

Eh klar sind die üblichen digitalen Errungenschaften omnipräsent, das Fahrerdisplay misst 12,8 Zoll, der zentrale Touchscreen deren 12. Ergo dessen wurde auch die Bedienung in diese Richtung optimiert, Freunde der analogen Welt finden sich beim Laustärkenregler oder den klassischen Lenkradtasten wieder. Apropos Lenkrad: Ja, es ist tatsächlich so groß wie es auf den Bildern aussieht und auch das es oben und unten abgeflacht ist, ist keine optische Täuschung. 

 

Der Freude am Fahren tut das im Puma Gen-E aber keinen Abbruch. Ford und feines Handling, das hat Tradition und wirkt auch in die E-Mobilität. Mit 1.491 Kilo ist der Puma ein Leichtgewicht, weshalb am Papier bescheiden wirkende 168 PS und 290 Newtonmeter in echt für mächtig Fahrspaß sorgen. Die direkte Lenkung und das straffe Fahrwerk schlagen in die selbe Kerbe, leichte Nachteile beim Komfort nimmt man da nur allzu gern in Kauf.

 

Und die Reichweite? Aus einem 43 kWh-Akku zaubert Ford 376 WLTP-Kilometer, 250 davon kommen im Winter im Alltag an. Das passt für ein City-SUV, detto die maximale Ladeleistung von 100 kW. Preislich startet der Gen-E bei 36.890,00 EUR, die Ausstattung ist voll okay, das optionale Winterpaket aber ein Muss.  

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Echt lässig: Wie sportlich er sein kann, wenn er will.

Echt stressig: Kleine Akkus und strenge Nächte.

Echt fett: Am Puma? Nie überhaupt irgendwas.

Echt schade: Dass beim Test noch nicht sicher war, wie lange die Aktionspreise gelten.

 .

Daten Ford Puma Gen-E

Motor: 43,0 kWh Akku (Netto)

Leistung: 168 PS

Max. Drehmoment: 290 Nm 

Reichweite: ca. 250 km

Vmax: 160 km/h

0 auf 100 km/h: 8,0 Sek   

Preis ab 36.890,00 EUR  

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