NEPAL. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug spürt man eines: Man ist angekommen – in einer völlig fremden Welt, die trotz Schmutz, Lärm und Staub eine Ruhe verströmt, die einen von der ersten Sekunde an packt und einen willkommen heißt.
Schon von Weitem hört man sie, die Menschen, die sich auf den Straßen tummeln, viele zu Fuß oder per Moped, einige gequetscht in überquellende Busse. Überall in den Straßen Kathmandus, der Hauptstadt Nepals, begegnet man dem Puls der Zeit, auch wenn die Zeit oftmals stehen geblieben zu sein scheint. Eintauchen und genießenDie Luft ist getränkt von Räucherstäbchen, Pilger ziehen von einem Heiligtum zum nächsten und der Geist des Hinduismus und Buddhismus ist allerorts zu spüren. Man fühlt sich frei, alle Sorgen scheinen vergessen, wenn man eintaucht in diese völlig andere Welt und sich dem Sog fernab von Materialismus hingibt. Sich treiben lassen ist die beste Art, Kathmandu zu entdecken. Und es gibt so viele Plätze, die es mehr als wert sind, besucht zu werden: sei es der Durbar Square, der Palastplatz, wo sich das Leben seit Jahrhunderten nicht verändert zu haben scheint. Oder das fünf Kilometer vom Zentrum entfernte wichtigste hinduistische Heiligtum Pashupatinath, das, sobald man es betreten hat, einen selbst mit vollkommener Zufriedenheit erfüllt. Die Klänge der Gebetstrommeln empfangen einen, besucht man Boudhanath, eine 40 Meter hohe Stupa, die größte in Nepal und eine der größten der Welt. Auch ein Ausflug nach Thamel kann sich lohnen, will man die andere, touristische Seite Kathmandus kennen lernen. In den engen Gassen reihen sich Geschäfte an Geschäfte, emsige Straßenverkäufer bieten auf Fahrrädern Obst und Gemüse an und an jeder Ecke warten eifrige Rickschafahrer, die einem eine Rundfahrt in ihrem Gefährt anbieten. Abends genießt man das landestypische „Daal bhaat tarkaari“, einen Linseneintopf, und dazu ein erfrischendes „Chang“. Schön und atemberaubendAber Nepal ist mehr als nur Sightseeing. Die Schönheit des Landes, die eindrucksvolle Kulisse des Himalayas, die Faszination von Flora und Fauna machen Nepal auch abseits der Städte zu einem einzigartigen Erlebnis. Nicht umsonst wird das Land auch Mekka der Trekker genannt. Der kleine Ort Pokhara, per abenteuerlichem Inlandflug binnen einer Stunde erreichbar, ist Ausgangsbasis für zahlreiche Trekkingtouren. Eine der schönsten ist der Langtang Trek. Er ist einer der nähesten, um zu den schneebedeckten Bergen des Kathmandu Tals, in dem sich auch der Langtang Lirug (7246 Meter) erhebt, zu gelangen. Entlang seiner Route präsentiert der Trek eine Vielzahl der schönsten Plätze des Landes. Die beste Reisezeit ist Oktober und November