Der Weg zu regionalen Produkten
ADLWANG. Wer will, der bezieht Most und Erdäpfel vom Bauernmarkt und Speck und Schafkäse ab Hof. Damit will man sich in der Region nicht zufriedengeben.

In einem Projekt von Nature of Innovation (NOI) wird ab Februar ausgelotet, wie regional erzeugte Lebensmittel noch besser vermarktet und neue Zielgruppen erschlossen werden können. Im Mittelpunkt stehen zunächst die bestehenden und potenzielle Konsumenten. Sie kommen am 8. und 9. Februar zu Wort.
Neue Ideen gefragt
Im Holzhaus Eins in Adlwang definieren 15 Personen an zwei halben Tagen, was sie von regional erzeugten Lebensmitteln erwarten und wie sie möglichst einfach zu hochwertigen regionalen Lebensmitteln kommen – auch über die bekannten Vertriebswege wie Hofverkauf und Bauernmärkte hinaus. „Personen, die bislang keinen Wert auf regionale Lebensmittel gelegt haben, sind besonders interessant“, sagt Ursula Kopp vom Logistikum der FH Oberösterreich. „Es geht auch um die Frage, wie man bislang Desinteressierte ansprechen kann und was sie ansprechen könnte. Die Perspektive von „Nicht-Nutzern“ führt oft zu völlig neuen Ideen und Innovationen“, so Kopp.
Die Ergebnisse der beiden Tage werden für Anbieter und Produzenten aufbereitet. Sie sollen in weiteren Workshops daran arbeiten, ihre Produkte und Angebote darauf abzustimmen.


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