Bücherei feiert 50 Jahre: Nach Taschler liest Sautner
AIGEN-SCHLÄGL. Zwei Autoren aus dem Mühl- und Waldviertel helfen der Bücherei Aigen-Schlägl beim Feiern des 50-jährigen Bestehens.

Der Anfang ist bereits gemacht: Im Februar stellte die aus Putzleinsdorf stammende Autorin Judith Taschler ihr Buch „bleiben“ vor und berichtete an dem Abend auch sehr persönlich über ihr Aufwachsen im Mühlviertel. Sie erzählte von ihren schriftstellerischen Anfängen und ihrer Arbeit am neuen Roman.
Leben einer Grenzgängerin
Als nächster Gast wird Thomas Sautner erwartet, der in seinen Werken stets Bezug zu seiner Heimat, dem nördlichen Waldviertel, nimmt. Er ist zurzeit auf Promotion-Tour mit seinem aktuellen Buch „Das Mädchen an der Grenze“ und Büchereileiterin Elfriede Söllner konnte ihn für eine Lesung im Altenheim Aigen-Schlägl gewinnen. Der Roman spielt an der österreichisch-tschechischen Grenze, wo das Mädchen in einem Zollhaus im Wald aufwächst. So wie der Vater, der als Zöllner auf Streife geht, ist auch das Mädchen Malina eine Grenzgängerin, jedoch im übertragenen Sinn. Dann fällt der Eiserne Vorhang und alles wird anders.
Die Lesung mit Thomas Sautner findet am Donnerstag, 6. April, 20 Uhr, statt. Eintritt 10 Euro, Platzreservierung unter Tel. 0650/353 7099 (Frau Moser)
Geschichte der Bücherei
Im Jahr 1967 hat sich Helene Föderl-Höbenreich dazu entschlossen, aus den Resten der Pfarrbücherei aus der Nachkriegszeit die Pfarr- und Gemeindebücherei zu gründen. Begonnen hat alles im Hinterhof des Rathauses, später übersiedelte die Bücherei in die neue Volksschule. 2015 wurden mit der Gemeindezusammenlegung auch die Büchereien von Aigen und Schlägl fusioniert. Föderl-Höbenreich leitete die Bücherei 40 Jahre lang. Seit zehn Jahren steht Elfriede Söllner an der Spitze des neunköpfigen Teams, das rund 6500 Medien ehrenamtlich verwaltet.


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