Im Bio.Garten.Eden freut man sich über Besucherrekord: 200.000er Marke ist überschritten

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Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 20.09.2019 10:22 Uhr

AIGEN-SCHLÄGL. Seit fast 80 Jahren verbindet Hans Kremer und Heinz Panholzer eine besondere Freundschaft, die ihnen schon viele gemeinsame Erlebnisse bescherte. Mit dem gemeinsamen Knacken der 200.000er Marke der Besucherzahl bei der Bio-Landesgartenschau kam nun ein neues Erlebnis der beiden Freunde hinzu. 

Völlig überrascht waren Ursula und Hans Kremer aus Neuss bei Düsseldorf beim Eingang zum Bio.Garten.Eden, den sie gemeinsam mit ihren langjährigen Freunden Erni und Heinz Panholzer aus Puchenau besuchten. Eine Gratulantenrunde aus Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrat Max Hiegelsberger, Abt Lukas Dikany, Abt emeritus Martin Felhofer, Kämmerer Markus Rubasch, Landesgartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger, Aigen-Schlägls Bürgermeisterin Elisabeth Höfler und Johann Gaisberger, Direktor der Bioschule Schlägl, erwartete sie. Als 200.000ste Besucher wurden sie feierlich begrüßt und mit Blumen und Bier der Stiftsbrauerei beschenkt.

Gemeinsam viel erlebt

„Wir hatten schon immer ein Faible für Österreich und ich glaube, nach dieser schönen Überraschung kommen wir noch öfter“, freut sich Ursula Kremer. Die befreundeten Ehepaare kennen einander schon sehr lange. Hans Kremer und Heinz Panholzer waren beide Anfang der 1940er-Jahre Ministranten im Stift Lambach. Hans Kremer war damals gemeinsam mit seiner Mutter nach Lambach gekommen, als während des Krieges Familien mit Kindern nach Österreich evakuiert wurden. Nach der Rückkehr in die Heimat brach der Kontakt für kurze Zeit ab, bis Hans Kremer seinen österreichischen Freund im Alter von 18 Jahren wieder ausfindig machte. Seither treffen sie sich regelmäßig. „Meistens sehen wir uns auf der Durchreise in den Süden“, erzählt Kremer. „Wir haben gemeinsam alles erlebt – heiraten, Kinder kriegen, segeln, bergsteigen.“ Gerade waren die Kremers wieder auf der Durchreise und besuchten spontan die OÖ Landesgartenschau. „Es gefällt uns hier ausgesprochen gut“, so die Ehepaare.

Stolz auf den Standort Aigen-Schlägl

„Es ist wirklich eine große Freude und eine Bestätigung der Entscheidung für den Standort Aigen-Schlägl, dass der Zuspruch so groß ist. Die Besucherzahlen übertreffen alle Erwartungen und ich freue mich mit den Verantwortlichen sehr über den Erfolg dieser Landesgartenschau“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer. Landesrat Max Hiegelsberger ergänzt: „Es spricht für die Einzigartigkeit der Region und das mutige und innovative Konzept der Landesgartenschau, dass schon so viele Menschen den Bio.Garten.Eden genossen haben. Mit der Einbettung in die unvergleichbare Landschaft ist hier auch wirklich Großartiges gelungen.“

Bunte Vielfalt im Herbst

Die Begeisterung ist auch bei der Landesgartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger groß: „Das ist die Bestätigung, dass der Bio.Garten.Eden am Puls der Zeit ist und den Besuchern gefällt“, so die Geschäftsführerin, die davon überzeugt ist, dass nicht nur die Optik gut ankommt, sondern vor allem auch der Inhalt. 150.000 Besucher waren mindestens angepeilt – und das hätten 1.000 Besucher täglich sein müssen. „Das ist schon eine stramme Zahl, bedenkt man unsere nicht gerade sehr zentrale Lage“, sagt Kneidinger: „Gehofft habe ich natürlich auf mehr – und daher freut es mich riesig, dass unser Ziel bisher schon übertroffen wurde!“

Noch 25 Tage besuchbar

Die Landesgartenschau schließt in 25 Tagen. Wer also noch nicht da war, hat noch ein wenig Zeit. „Der Herbst in seiner bunten Vielfalt ist generell eine schöne Ausflugszeit. Wenn es dann auch noch ein Altweibersommer ist, bietet sich ein Ausflug zur Landesgartenschau besonders an“, hofft Kneidinger auf einen noch erfolgreicheren Abschluss. Am vergangenen Sonntag besuchten immerhin beinahe 5.000 Menschen die OÖ Landesgartenschau. Eine besondere Freude für alle Verantwortlichen wäre es natürlich, noch einmal einen Besucher zu einer runden Zahl beglückwünschen zu dürfen. „Noch wichtiger aber finde ich, dass die Besucher zufrieden sind – das ist das allerschönste Ergebnis“, sagt Barbara Kneidinger.

 

Am Samstag, 21. September, findet von 10 bis 17 Uhr auf der Festwiese der „Tag der Mobilität“ statt. Das Klimabündnis Oberösterreich, die ÖBB, die Klimaregion Donau-Böhmerwald und der Verein Lebensraum Donau-Ameisberg gestalten diesen Tag im Zuge der Europäischen Mobilitätswoche gemeinsam.

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