Diskussionen ums Wasser
ALTHEIM. Bei der letzten Gemeinderatssitzung in Altheim herrschte bei den meisten Tagesordnungspunkten Einstimmigkeit. Für hitzige Debatten sorgten aber der gescheiterte Pumpversuch für die Wasserversorgung im Ortszentrum und die Wasserversorgung für die Lucknergründe.

Bei der letzten Altheimer Gemeinderatssitzung am 8. November wurden beispielsweise die Aufnahme einer Reinigungskraft, die Sanierung und Asphaltierung des Innenhofs des Gemeindebauhofs für knapp 24.000 Euro und die Aufnahme eines Kassenkredits bei der Sparkasse Oberösterreich in Höhe von 600.000 Euro beschlossen. Die erste längere Diskussion löste die Genehmigung der Rechnung für die Pumpversuche der Brunnen im Ortszentrum aus. Während der zweite Pumpversuch erfolgreich war, scheiterte der erste an der vermeintlich mangelhaften Durchführung einer zuvor beauftragten Firma.
Gemeinderat Stefan Wimmer (SPÖ) forderte eine genaue Aufklärung. Er prangerte an, zu viel für die fehlerhafte Durchführung des Pumpversuchs bezahlt und zu lange mit einer Reaktion auf die nicht erbrachten Leistungen gewartet zu haben. Gemeinderat Karl Wimmer (FPÖ) stellte den Antrag, den Verantwortlichen in den nächsten Geothermie-Ausschuss einzuladen und ihn zu dem Fall zu befragen. Mit dem Zusatz wurde der Tagesordnungspunkt letztendlich einstimmig beschlossen. Nach einer Wasserrechtsverhandlung im Dezember soll das Projekt Wasserversorgung für das Ortszentrum im ersten Quartal 2019 weiterverfolgt werden.
Lucknergründe
Auch über die Wasserversorgung für die Lucknergründe entbrannte eine hitzige Debatte. Der Grundsatzbeschluss sah eine eigene Wasserversorgungsanlage für das Areal auf Gemeindegrund vor. Vizebürgermeister Harald Huber und Karl Wimmer von der FPÖ streben aber beispielsweise eine kostengünstigere Lösung an. Wimmer hält den bestehenden Brunnen für die beste Option. Bürgermeister Franz Weinberger (ÖVP) will aber eine langfristige Lösung für den Standort. Am Ende einigte man sich darauf, den Tagesordnungspunkt auf die nächste Gemeinderatssitzung im Dezember zu vertagen.


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