Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALTMÜNSTER. Die Marktgemeinde will sich künftig als noch attraktiverer Wohn- und Arbeitsort für zu- und rückgewanderte Fachkräfte präsentieren. Begleitet wird dieser Entwicklungsprozess vom Regionalmanagement Oberösterreich.

Altmünster machte den Check Foto: Regionalmanagement OÖ GmbH
Altmünster machte den Check Foto: Regionalmanagement OÖ GmbH

Das neue Projekt „Willkommen Standort OÖ“, getragen vom Regionalmanagement soll künftig Auskunft über die Orts-Attraktivität geben. Dabei wird mittels Check analysiert, in welchen Bereichen eine Gemeinde oder ein Unternehmen bereits eine gute Willkommenskultur gegenüber zu- und rückgewanderten Fachkräften lebt und welche Bereiche noch ausbaufähig sind.

Lebensqualität positiv eingeschätzt

Die Marktgemeinde Altmünster hat diesen Check kürzlich in Zusammenarbeit mit der Agenda 21-Gruppe erarbeitet. „Wir haben ein umfassendes Angebot an schulischer Bildung und sind auch bei Familienangeboten sowie Freizeitmöglichkeiten sehr gut aufgestellt und auch die Einschätzung der Bürger war uns dabei  sehr wichtig“, erklärt Ortschefin Elisabeth Feichtinger. Die hohe Lebensqualität im Ort wurde sehr positiv eingeschätzt, doch es gibt es für die Bürgermeisterin Luft nach oben, etwa im Bereich Beruf und Arbeitsmarkt: Zu forcieren gilt es beispielsweise den Austausch mit unseren Unternehmen, vor allem das Aufzeigen von regionalen Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Die Wirtschaftsregion Gmunden zeigt eine deutlich positive Entwicklung in verschiedenen Branchen und sollte als attraktiver Arbeitsort noch mehr bekannt werden.

Kostenloser Beratungsservice zur Standortsicherung

Das Projekt „Willkommen Standort OÖ“ – ein Service für Gemeinden und Unternehmen, das vom Regionalmanagement OÖ mit dem Netzwerk Human Ressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria als Partner umgesetzt wird, ist ein kostenloser Beratungsservice zur Standortsicherung, den Gemeinden und Unternehmen in Anspruch nehmen können. Die Gemeinden führen gemeinsam mit einem RMOÖ-Regionalmanager den Willkommens-Check durch, Unternehmen können eine Begleitung durch das Netzwerk Human Ressourcen in Anspruch nehmen. Das Projekt ist ein Impulsprojekt der Oberösterreichischen Wachstumsstrategie des Wirtschaftsressorts des Landes. „Das Projekt Willkommen Standort OÖ hat zum Ziel, zu- und rückgewanderte Fachkräfte mithilfe einer hochwertigen und strukturierten Willkommenskultur gut in ihrer neuen Heimat zu integrieren und langfristig hier zu halten. Der Erfolg unserer heimischen Unternehmen hängt davon ab, wie attraktiv unser Bundesland als Wohnort und Arbeitsplatz für internationale Fachkräfte ist. Deshalb wollen wir unsere Willkommenskultur in Gemeinden und Betrieben durch gezielte Maßnahmen verbessern“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl.

Check beinhaltet viele Fragen

Der Willkommens-Check, den Gemeinden und Unternehmen durchführen können, beinhaltet allgemeine Fragen zu deren Größe und Struktur, sowie Fragen zu den Bereichen Familie, Beruf, Wohnen, Bildung und Freizeit. Die Antworten und Selbsteinschätzungen aus dem Willkommens-Check werden auf zweierlei Weise ausgewertet. Einerseits erfolgt eine automatische Auswertung durch das Analysetool, andererseits werden die Antworten von dem oder der begleitenden Regionalmanager/in kommentiert und mit der gecheckten Gemeinde oder dem gecheckten Unternehmen besprochen. In diesem Gespräch werden vom Regionalmanagement Vorschläge für die weitere Vorgangsweise gemacht. Die RMOÖ GmbH erarbeitet nach der Auswertung des Checks Vorschläge für weitere mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Willkommenskultur. Nach dem Analysegespräch entscheidet die Gemeinde bzw. das Unternehmen, ob und wie sie mit dem Regionalmanagement weiter am Thema arbeiten will. Mitarbeiter des Regionalmanagements stehen bei der Umsetzung von Maßnahmen, die sich aus dem Willkommens-Check ergeben haben, natürlich beratend und unterstützend zur Seite.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Bildungsausschuss plant Sanierungen an Ischler Volksschulen

Bildungsausschuss plant Sanierungen an Ischler Volksschulen

BAD ISCHL. Der Bildungs- und Jugendausschuss will sich bei Lokalaugenscheinen gemeinsam mit den Schulleitern der Volksschulen Concordia, Pfandl ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Haas verabschiedet sich aus Landtag und konzentriert sich auf Bad Goisern

Haas verabschiedet sich aus Landtag und konzentriert sich auf Bad Goisern

BAD GOISERN. Der SPÖ-Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidat Mario Haas wird bei der Landtagswahl 2027 nicht mehr antreten. Grund dafür ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Gemeinde Traunkirchen wird 200. Mitglied der EEG Ebensee-Region

Gemeinde Traunkirchen wird 200. Mitglied der EEG Ebensee-Region

TRAUNKIRCHEN. Regional erzeugte Energie nutzen und Energie sparen: Die Gemeinde Traunkirchen ist Mitglied der Energiegemeinschaft EEG Traunsee ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Neue Schultasche für Taferlklassler in Traunkirchen

Neue Schultasche für Taferlklassler in Traunkirchen

TRAUNKIRCHEN. Der erste Schultag ist für jedes Kind ein Moment mit neuen Eindrücken und Erfahrungen. Damit die zukünftigen Taferlklassler ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Wasserversorgung in Traunkirchen sichergestellt

Wasserversorgung in Traunkirchen sichergestellt

TRAUNKIRCHEN. Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen stellte auch die Gemeinde Traunkirchen vor Herausforderungen. Durch den Einsatz ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Bad Ischler Wirtschaftsbund stellt sich neu auf

Bad Ischler Wirtschaftsbund stellt sich neu auf

BAD ISCHL. Der Wirtschaftsbund Bad Ischl hat eine neue Führung. Hotelier Edwin Gruber vom Traditionsbetrieb „Goldenes Schiff“ übernimmt ...

Tips - total regionalEmma Salveter
Weitere Beiträge