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AU AN DER DONAU/NEPAL. Mehr als zufrieden blicken die Mitglieder von Swan Österreich – A Herz fia Nepal auf die letzten Monate zurück. Sie freuen sich heuer nicht nur über ihr 25-Jahr-Jubiläum, sondern auch über eine Rekordspendensumme.

In Udayapur gibt es nun dank der Spendengelder Trinkwasser. Fotos: Swan Österreich
  1 / 2   In Udayapur gibt es nun dank der Spendengelder Trinkwasser. Fotos: Swan Österreich

25.000 Euro wurden heuer für Projekte in Nepal gespendet. In den letzten Jahren waren es rund 15.000 Euro. „Wir wurden von einer Welle der Unterstützung überrollt. Man merkt, wie unsere Aktivitäten und Projekte immer weitere Kreise ziehen und wir immer mehr Menschen erreichen. Und das Wichtigste – die Menschen werfen nicht nur eine Spende in die Box am Donaustandl, sondern interessieren sich auch, was mit den Geldern passiert und wofür diese eingesetzt werden“, so Vereinsobmann Arnold Hörmann. „Mehr können wir uns als Verein nicht wünschen“, ergänzt seine Stellvertreterin Bettina Freynhofer.

Einzigartige Begegnungen

Spenden wurden heuer wieder auf vielfältige Weise gesammelt. Ob bei einem Benefiz-Fußballspiel, durch die Goldhauben Naarn oder die Gemeinde oder auch bei der Charity-Tattoo-Messe vom Tattoo Studio Mad Ink. So etwa wünschte sich auch ein großzügiger Geldgeber an seinem runden Geburtstag anstatt Geschenke, dass die Spendenbox für Nepal befüllt wird. „Solche selbstlosen Handlungen bescheren uns einen wahren Gänsehautmoment“, so Gerhard Ebner und Arnold Hörmann. Aber egal ob kleine oder große Beträge – jeder einzelne Euro bewirkt Gutes in Nepal. „Und auch die Begegnungen mit den Menschen sind einzigartig. Wie der Besuch der Weltenbummlerin Rosie Swale Pope am Donaustandl im Sommer, die ihren Gesprächspartner ganz neue Ansichten von Reichtum im Leben aufzeigte“, so Ebner und Hörmann.

Ein Bild vor Ort machen

Und auch die Vorbereitungen für die nächste Projektreise zu Weihnachten laufen auf Hochtouren. Bei dieser Reise werden die Spendengelder übergeben und die Vereinsmitglieder überzeugen sich davon, wie bereits unterstützte Projekte voranschreiten. Die Reisekosten werden dabei natürlich von den Vereinsmitgliedern persönlich übernommen und nicht durch die Spenden finanziert. So waren Gerhard Ebner und Arnold Hörmann heuer persönlich bei der Eröffnung und Übergabe des Kindergartens in Binamare anwesend, ein wahres Herzensprojekt, das in den letzten beiden Jahren durch den Verein finanziert wurde. Dank der großzügigen Unterstützung aus der Bevölkerung ist es gelungen, das Ratanpur Village, ein abgelegenes Bergdorf im Himalaya, mit Trinkwasser zu versorgen. In weiterer Folge wird nun auch die örtliche Schule erweitert und renoviert.

Wer nähere Informationen zu den einzelnen Projekten haben möchte, hat dazu etwa bei der Adventroas in Saxen am 30. November und 1. Dezember die Chance.


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