Hollerbergkirche platzte bei der Christmette aus allen Nähten
AUBERG. Übervolle, aus allen Nähten platzende Kirchen sind in der heutigen Zeit sehr selten geworden. In der Hollerberg-Kirche wurde dies bei der ersten Christmette seit Jahrzehnten jedoch Realität.

Schon lange vor Beginn der Nachmittags-Mette war die kleine Kirche voll besetzt, sodass auch am Chor, der eigentlich für die Sängerrunde Berg reserviert gewesen wäre, zusammengerückt werden musste. Der gesamte Mittelgang bis auf einen geringen Respektabstand vor dem Volksaltar, die Plätze vor den beiden Seitenaltären – überall, wo man nur stehen oder provisorisch sitzen konnte, waren Gläubige zu finden. Schließlich wurde sogar die Sakristei noch eingenommen. Dank des milden Winterwetters konnten beide Flügel der Kirchentüre geöffnet werden, sodass auch vor der Kirche noch mitgefeiert werden konnte.
Von weit und breit gekommen
An die letzte Mette am Hollerberg kann sich heute keiner mehr erinnern und so war es eine gelungene Premiere. „Die Hollerbergkirche hat wohl noch nie so viele Leute wie bei dieser Mette gesehen. Sie sind von weit und breit zusammengekommen“, berichten Kirchgänger. Diese wurden durch weihnachtliche Melodien der Bläsergruppe der Musikkapelle St. Peter empfangen und dadurch festlich und weihnachtlich eingestimmt.
200 Jahre „Stille Nacht“
Zelebriert wurde die Mette von Kaplan Antonius Grgic. Die Sängerrunde Berg unter der Leitung von Sepp Kaineder trug ihren Teil mit Weihnachtsliedern bei. Zum Gedenken an 200 Jahre „Stille Nacht“ wurde das Lied in einer besonderen vierstimmigen Version von der Sängerrunde dargeboten.


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