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AUBERG. Zwei Tage lang tobten sich Kinder bei der Aktion Umwelt:Spiel:Raum am Unterkagererhof aus. Da wurde gegraben, gebaut, gebacken und gepflanzt.

Foto: Hanner
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Nachdem am Donnerstag und Freitag Vormittag Schüler schon viel Vorarbeit geleistet hatten, konnten Familien am Freitag Nachmittag einfach vorbeikommen und selbst Hand anlegen: Unter der Anleitung von Silke Liebegott wurde da ein frisch angelegter, naturnaher Tümpel, mit allerlei Wasserpflanzen bepflanzt und schließlich mit Leben gefüllt. Teichmuscheln zogen ebenso ein, wie junge Libellen, Wasserschnecken oder Köcherfliegenlarven. Und auch rundherum durften die Kinder helfen, Unterschlüpfe für diverse Tierarten wie Eidechsen, Blindschleichen und Co zu bauen. Mit Feuereifer wurden die kleinen Höhlen liebevoll ausgestattet, damit sich die Tiere auch wohlfühlen würden, so die Sorge der jungen Baumeister.

Fledermäusen auf der Spur

Die Besucher des Umwelt:Spiel:Raums begaben sich außerdem auf die Spur von heimischen Fledermäusen. In einem Labyrinth aus Schnüren und Glöckchen durften sie mit selbstgebastelten Masken erfahren, wie es sich anfühlt, sich alleine mit seinem Gehör zu orientieren und es den Fledermäusen gleichtun. Julia Kropfberger vom OÖ. Naturschutzbund führte dann in der Dämmerung, ausgestattet mit einem Detektor, zu Fledermäusen rund um den Unterkagererhof.

Kräuterkracherl selbst gemacht

Und Kräuterpädagogin Margit Sigl führte die kleinen und großen Besucher in die umliegenden Wiesen, wo sie Erdholler, Schafgarbe & Co zu schmackhaften, pikanten Keksen verarbeiteten oder auch Kräuterlimonade herstellten.

Für die Kinder und ihre Eltern war es auf jeden Fall eine Erfahrung für alle Sinne, die nachhaltige Spuren am Unterkagererhof hinterlassen wird.


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