Feinarbeit für die Fresken in Ischler Stadtpfarrkirche
BAD ISCHL. Voll im Gang sind die Arbeiten für die Sanierung und Neugestaltung der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus. Besonderes Interesse wird zurzeit den Fresken gewidmet.

In der zweiten Bauphase gilt es, die Kirchenfenster zu ergänzen und zu renovieren, den Altarraum neu herzustellen und mit Terrazzo aus dem Weißenbachtal auszulegen. Zudem wird ein barrierefreier Seiteneingang errichtet, die elektrischen Leitungen erneuert und eine moderne Lichtanlage installiert. Am Programm steht auch, die Akustik zu verbessern und eine neue Infrarot-Bankheizung einzubauen.
In schwindelnden Höhen
Ein Stückchen näher dem Himmel, auf einem Gerüst hoch über dem Altarraum, direkt unter der Kirchenkuppel, sind die Restauratoren und Kirchenmaler Romana Gstrein und Christian Woller im Einsatz. Die beiden schwindelfreien Künstler schließen die Risse in den Deckenfresken und restaurieren die alten Bilder. Vom Dachboden aus werden die über Jahrzehnte entstandenen Risse zusätzlich mit flüssigem Kalkmörtel gefüllt.
Noch zweieinhalb Monate bis zum Finale
„Derzeit ist unser Gotteshaus noch eine große Baustelle, doch es ist schon „Land in Sicht“– dank vieler freiwilliger Helfer aus der Pfarre und ganz besonders natürlich Spender und Förderer“, zieht Stadtpfarrer Christian Öhler eine positive Zwischenbilanz. Wenn alles nach Plan verläuft, wird Diözesanbischof Manfred Scheuer die renovierte Stadtpfarrkirche St. Nikolaus am dritten Adventsonntag segnen und mit einem Festgottesdienst „wiedereröffnen“.


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