Krisenvorsorge: Wenn plötzlich die Lichter ausgehen

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 12.06.2018 14:02 Uhr

Salzkammergut. Krisenvorsorge ist in der heutigen Zeit sehr wichtig geworden. Jeder sollte für einen Ernstfall gerüstet sein.

Um Krisen wirklich gut zu bewältigen, braucht es einerseits die umfassende und professionelle Vorbereitung der Einsatzkräfte und der zuständigen Behörden, vor allem aber auch eine gute Eigenvorsorge der Bevölkerung, welche die wesentliche Basis für alle anderen Maßnahmen ist. Dabei hat sachgerechte und umfassende Kommunikation und Information eine ganz große Bedeutung. Nur gemeinsam kann ein länger dauernder Strom- und Infrastrukturausfall auch im Salzkammergut halbwegs gut bewältigt werden.

Wasser und Lebensmittel

Blackout-Experte Herbert Saurugg stellte kürzlich bei einem Vortrag in Bad Ischl sehr eindringlich die umfassenden Auswirkungen eines derartigen sehr realistischen Ereignisses dar. Denn dabei fällt nicht nur die Stromversorgung schlagartig aus, sondern auch alle gewohnten Kommunikationswege wie Handy, Festnetztelefonie und Internet wären unterbrochen. Dies deutlich länger, als der eigentliche Stromausfall, somit wird es zumindest mehrere Tage dauern, bis die Lebensmittelversorgung wieder anlaufen kann. „Mit einem ausreichenden Wasservorrat und haltbaren Lebensmitteln für etwa vierzehn Tage hat man schon gut vorgesorgt. Ebenso sollte man sich frühzeitig Gedanken über alternative Möglichkeiten bei Kommunikationsverbindungen machen um mit der Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben zu können“, erklärt Markus Reitsamer vom KatSchutz-Info-Portal. „Auch aus ärztlicher Sicht, ist vor allem eine gute und ausreichende Versorgung mit Trinkwasser besonders wichtig um Krisensituationen relativ gut überstehen zu können“, beleuchtet Arzt und Bergrettungsfachmann Bernhard Schmid in seinerm Vortrag in der Kaiserstadt.

Sicherheits-Inseln

Auch das Österreichische Bundesheer ist bemüht, die militärischen Liegenschaften Energie-autark zu machen und die ersten zwölf Kasernen zu „Sicherheits-Inseln“ auszubauen. „Ziel dieser Maßnahmen ist, einerseits die Führungsfähigkeit der Streitkräfte, deren Versorgung und Selbstschutz auch in einem Blackout-Fall zu gewährleisten und andererseits auch den Einsatz-, Rettungs- und Hilfskräften bestmögliche Hilfestellung anzubieten. Jedoch kann die organisierte Hilfe nur dann funktionieren, wenn die Bevölkerung ausreichend vorgesorgt hat“, betont Oberst Gottfried Pausch in seinem Referat.

 

Wichtig für die Krisensituation:

- haltbare Lebensmittel

- ausreichend Trinkwasser

- Kommunikationsverbindungen

TIPP: www.krisenvorsorge.at

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Kommentare

  1. Gastuser
    Gastuser12.06.2018 16:41 Uhr

    Krisenvorsorge: Wenn plötzlich die Lichter ausgehen - BLACKOUT in Europa! Blackout im Salzkammergut! Informationen zu BLACKOUT, Katastrophenschutz und Krisenvorsorge finden sie unter >>> http://katschutz.info oder auch >>> http://www.herbert.saurugg.net/

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