Abenteuer Höhlenforschung
BAD ISCHL. Rund um Ischl befinden sich die ausgedehntesten, größten und tiefsten Höhlensysteme Österreichs. Am Wildenkogel wird seit über 50 Jahren im über 150 Kilometer langen Labyrinth des Schönberg-Höhlensystems geforscht. Auch der nahe Ahnenschacht wurde in den letzten Jahren intensiv untersucht. Clemens Tenreiter vom Landesverein für Höhlenkunde erzählt auf Einladung des Heimatvereins vom „Abenteuer Höhlenforschung“.

Immer wieder entdecken Höhlenforscher weitere, bisher unbekannte Gänge, Schächte und Hallen, die sich scheinbar ohne Ende ins Tote Gebirge erstrecken. Der Ahnenschacht hat einen fast 300 Meter tiefen, vertikalen Einstiegsschacht. Dieses Schachtsystem führt in einen Höhlenbereich, von dem sich große Gänge abzweigen. Um hier weiter vorzudringen sind mehrtägige Expeditionen nötig.
Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Erkundung noch unerforschter Höhlen in der Hohen Schrott. Zu den vielversprechendsten Entdeckungen zählt die mittlerweile bereits über 30 km lange Verborgene Höhle, deren Gänge mit Sintern und Tropfsteinen geschmückt sind. Diese Höhle ist aber nur eine von derzeit über 400 Höhlen und Schächten die es in der Hohen Schrott gibt. Der Vortrag berichtet über die neuersten Forschungsergebnisse und entführt mit Bildern und Videos in diese faszinierende Unterwelt des Salzkammergutes


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