Voltlabor: Neue Produktions-Linie gestartet
BAD LEONFELDEN. An seinem Bad Leonfeldner Standort hat der Batteriesystem-Hersteller „Voltlabor“ die neue Serienproduktion für Lithium-Ionen-Batterien vor kurzem in Betrieb genommen.

Auf 500 Megawattstunden pro Jahr konnte die Fertigungskapazität damit mit der neuen Anlage gesteigert werden. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für uns als Hidden Champion aus Österreich, um weiter zu wachsen und künftig weltweit Kundenaufträge zu bedienen“, zeigt sich Voltlabor-Geschäftsführer Stefan Gaigg zufrieden. „Voltlabor ist technologischer Vorreiter beim Kontaktieren der Batteriezellen im Laserschweißverfahren. Wir punkten bei unseren Kunden zudem mit einem speziellen Zellkontaktierungsverfahren sowie mit unserer Anlagen- und Prozesskompetenz. So kann Voltlabor besonders sichere und verlässliche Batteriepacks anbieten“, fügt Gaigg an.
Junges Unternehmen
Bei dem Unternehmen handle es sich zwar um ein junges, dennoch blicke man auf mehr als ein Jahrzehnt Batterieerfahrung zurück. An der Firma hat sich im Sommer des Vorjahres auch die oberösterreichische Technologiegruppe Miba beteiligt. Gemeinsam sei es das Ziel, einen weltweit tätigen Batteriesystem-Spezialisten aufzubauen. „Wir erweitern laufend unsere Produktpalette rund um Batteriesysteme und Batteriekomponenten. Diese nächste Generation an Batteriesystemen wird ab Ende 2020 für unterschiedliche Anwendungen unter anderem in Bussen, LKWs und Arbeitsmaschinen zum Einsatz kommen“, erklärt der Geschäftsführer.
Trotz Krise gewachsen
Auch während der Corona-Krise ist das Unternehmen weiter gewachsen. Alle Serienprojekte sind auch in dieser Zeit bedient worden. Zusätzlich konnten neue Kundenprojekte gewonnen werden.


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