Schwerer Betrug konnte verhindert werden
BRAUNAU. Ein unbekannter Täter gab sich bei einer 81-Jährigen aus Braunau als Kriminaldienstbeamter aus und gaukelte ihr vor, dass ihr Vermögen in Gefahr sei. Durch geschicktes Handeln eines Bankangestellten konnte schlussendlich verhindert werden, dass die 81-Jährige einem Trickbetrüger aufsaß.

Ein unbekannter Täter nahm letzte Woche telefonisch Kontakt mit einer 81-Jährigen aus Braunau auf und gab sich dabei als Kriminaldienstbeamter aus. Dabei teilte er ihr fälschlicherweise mit, dass ihr Vermögen aufgrund von Einbrüchen in Gefahr sei. In den Folgetagen meldete sich der Unbekannte mehrfach bei ihr und gewann dadurch ihr Vertrauen. Letztendlich brachte er sie soweit, sich am 6. April zu ihrer Hausbank in Braunau zu begeben, um ihr Angespartes abzuheben und zu Hause in einem Versteck zu verwahren.
Trickbetrug konnte verhindert werden
Den Bankangestellten kam die Barabhebung einer derart hohen Geldsumme suspekt vor. Durch geschicktes Handeln vertrösteten sie die Pensionistin sich das Geld nächsten Tag abzuholen und verständigten die Polizei Braunau über den Vorfall. Die Polizei suchte die 81-Jährige auf, wobei sich herausstellte, dass sie beinahe einem Trickbetrüger reingefallen wäre.
Hinweis der Polizei
Die beschriebene Vorgehensweise entspricht nicht jener der Polizei. Polizisten erfragen in einem Telefonat niemals einen Vermögenswert und vereinbaren telefonisch auch keine Sicherung des Vermögens.


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