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MARIA SCHMOLLN. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten am Montagabend, 7. November, in Maria Schmolln nach einem 28-jährigen Abgängigen. Sie fanden ihn bei einer Böschung mit einer Schrotflinte in der Hand. Da er damit einen Feuerwehrmann bedroht haben soll, wurde auch das Einsatzkommando Cobra zum Einsatzort beordert.

 (Foto: Manfred Fesl-m.fesl@speed.at)
(Foto: Manfred Fesl-m.fesl@speed.at)

Der 28-Jährige dürfte laut Polizei gegen 13 Uhr mit seinem E-Bike seinen Wohnort verlassen haben. Nach Einbruch der Dunkelheit war er immer noch nicht zu Hause und reagierte nicht mehr auf Anrufe. Seine Mutter erstattete daraufhin um 17.30 Uhr über den Polizeinotruf die Abgängigkeitsanzeige.

Polizei, Feuerwehr und Rettung im Einsatz

Mehrere Polizeistreifen, eine Polizeidiensthundestreife, mehrere Feuerwehren und Einsatzkräfte der Rettung sowie eine Rettungshundebrigade begannen mit der Suche und durchstreiften verschiedene Gebiete. Auf einem Feldweg entlang einer Mountainbikeroute fanden sie zuerst das Handy des Gesuchten. Kurz vor 22 Uhr fanden sie auch den Mann, der auf einer Böschung in einem Waldstück saß. Bei sich hatte er eine Schrotflinte.

Als der 28-Jährige aufgefordert wurde, über die Böschung heraufzukommen, dürfte der Mann laut Polizei einen Feuerwehrmann mit der Waffe bedroht haben. Daraufhin wurden das Einsatzkommando Cobra/Direktion für Spezialeinheiten (DSE), die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) und die Bereitschaftseinheit (BE) zum Einsatzort beordert. Das Einsatzgebiet wurde großräumig abgesperrt.

28-Jähriger ließ sich festnehmen

Um 22.38 Uhr verließ der Mann mit der Schrotflinte in der Hand das Waldstück und ging entlang einer Mauer Richtung Ortszentrum Maria Schmolln. Die Polizisten forderten den 28-Jährigen auf, die Waffe abzulegen, was der Mann auch tat. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Es wurde ein Alkovortest durchgeführt. Dieser verlief positiv.

Waffenverbot ausgesprochen

Nach Abschluss der Erhebungen wird der 28-Jährige bei der Staatsanwaltschaft Ried und der Bezirkshauptmannschaft Braunau angezeigt. Es wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Seine Waffen, die er legal besaß, wurden sichergestellt. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen.

 


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