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Online Redaktion, 23.06.2023 11:48

HOCHBURG-ACH. Die Seitenscheibe des PKW eines 45-jährigen Deutschen mussten Polizisten am 22. Juni kurzerhand einschlagen, weil sich der zweijährige Sohn im versperrten Auto befunden hatte.

 (Foto: Hannerphotopraphy)
(Foto: Hannerphotopraphy)

Im Gemeindegebiet von Hochburg-Ach mussten Polizisten am 22. Juni gegen 17 Uhr die Seitenscheibe des PKW eines 45-jährigen Deutschen einschlagen. Weil sich der zweijährige Sohn im versperrten Auto befunden hatte, hatte der Vater in seiner Not die Polizei gerufen. Der 45-Jährige hatte die Fahrzeugschlüssel auf den Fahrersitz gelegt und die Fahrertüre geschlossen. Danach ging er zur geöffneten hinteren Tür, um seinen zweijährigen Sohn im Kindersitz anzugurten. Als er danach auch diese Tür wieder schloss, verriegelte sich das Fahrzeug automatisch. Beim Auto handelte es sich um einen Leihwagen, weshalb der 45-Jährige mit dem Schließmechanismus nicht vertraut war. Weil das Auto bei sengender Hitze in der prallen Sonne abgestellt war und es den Eltern nicht gelang, den Wagen zu öffnen, riefen sie die Polizei. Die Beamten der Polizei erkannten am Telefon den Ernst der Lage und eilten sofort herbei. Nach wenigen Minuten waren sie vor Ort und trafen auf die aufgeregten Eltern. Mit einem Nothammer schlugen sie die Seitenscheibe des Wagens ein und befreiten das bereits erhitzte Kind. Der Bub wurde vorsorglich der Rettung zur ambulanten Behandlung übergeben, konnte jedoch in häusliche Pflege entlassen werden, berichtet die Polizei.