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BRAUNAU. Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage beschäftigen sich heuer mit der Macht der Bilder – wie sie selbst Geschichte schreiben und die Geschichte verändern können.

Foto: AP Photo/Itsuo Inouye
Foto: AP Photo/Itsuo Inouye

Ein Bild sagt, jedenfalls dem Sprichwort nach, mehr als tausend Worte. Die 25. Braunauer Zeitgeschichte-Tage betrachten diese visuellen Effekte, egal ob bewegt oder eine klassische Fotografie, aus historischer Sicht. Wissenschafter schauen anhand konkreter Beispiele „hinter das Bild“, entschlüsseln Absichten von Gestaltung, Auswahl und Interpretation der bildlichen Inhalte. Einer der Programmhöhepunkte ist die Präsentation der DVD „Braunau in alten Filmdokumenten“, zusammengestellt aus historischem Filmmaterial und durch die Kooperation des Österreichischen Filmarchivs mit dem Filmclub Braunau-Simbach erarbeitet. Zudem werden die Siegerfilme des 1. Inn-Kurzfilmfestivals präsentiert. Während der Tagung sind im Gugg-Foyer Plakate aus den Sammlungen des Oberösterreichischen Landesarchivs zu sehen. Zeitgleich läuft in der Herzogburg eine passende Ausstellung unter dem Titel „endstation Sehnsucht. Flüchtlinge Braunau - Wegscheid - Idomeni“. Die Braunauer Zeitgeschichte-Tage finden von 23. bis 25. September im Gugg Braunau statt. Der Eintritt ist frei.

Programm

Freitag, 23. September:

> 19.30 Uhr: Eröffnung mit Eröffnungsvortrag „Visual History. Bilder als Dokumente, Medien und Akteure der Geschichte“, Gerhard Paul

Samstag, 24. September:

> 9 Uhr: Stadtrundgang

> 10.30 bis 11.30 Uhr: „Visual History in Österreich – Rückblicke und Ausblicke“, Klaudia Sabo

> 11.30 bis 12.30 Uhr: „Imaginationen des Politischen in Computerspielen“, Eugen Pfister

> 14 bis 15 Uhr: „Wie Bilder in die Zeitung kamen. Ein Streifzug durch die Geschichte des Fotojournalismus“, Wolfgang Pensold

> 15 bis 16 Uhr: „Augen auf! Was Fotos über die österreichische Geschichte erzählen“, Anton Holzer

> 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr: „Aufmärsche in der 1. Republik: Filmische Darstellung und Realität“, Martin Prieschl

> 17.30 bis18.30 Uhr: „Geschichte in bewegten Bildern. Chancen und Grenzen der geschichtswissenschaftlichen Filmanalyse“, Martin Gronau

> 20 Uhr: „Braunau in alten Filmdokumenten. Präsentation in Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Austria und dem Filmclub Braunau-Simbach“, Nikolaus Wostry und Fumiko Tsuneishi

Sonntag, 26. September:

> 10 bis 11 Uhr: 1. INN Kurzfilmfestival: Präsentation der Siegerfilme der Kategorien „Kurzfilm“ und „Dokumentation/Reportage“, NGoma MBodji

> 11.15 bis 12.15 Uhr: „Die österreichische Mediathek: Aufgaben, aktuelle Projekte zur Visual History, Gabriele Fröschl


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