Vier HTL-Maturanten holten sich den Internationalen Mechatronikerpreis
BRAUNAU. Vier HTL-Braunau-Absolventen zeigten mit ihrem Maturaprojekt groß auf. Sie erhielten den Internationalen Mechatronikpreis in der Kategorie „Das beste Maturaprojekt einer oberösterreichischen HTL“.

Matthias Forstenpointner (Maria Schmolln), Norbert Graf (Tarsdorf), Stefan Harweck (Überackern) und Markus Kainz (Pfarrkirchen) beschäftigten sich in ihrer Diplomarbeit mit der Frage, wie ein Schwungrad als Energiespeicher für überschüssigen Solarstrom genutzt werden kann. Für diese Ausarbeitung erhielten sie nun den Internationalen Mechatronikerpreis, der in dieser Kategorie mit einem Preisgelt von 1000 Euro dotiert ist.
„Bei unserem Projekt haben wir ein Modell für einen Energiespeicher gebaut, der auf dem Konzept der Schwungradtechnik beruht“, erklären die Schüler. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Firma SilConTec und besteht aus den Teilbereichen Schwungrad, Lagerung, Motor und Generator mit entsprechender Ansteuerungselektronik. Vereinfacht ausgedrückt funktioniert der dynamische Energiespeicher folgendermaßen: Der Motor treibt die Schwungmasse durch die Energie einer Photovoltaikanlage an und speichert die eingebrachte erneuerbare „Energie“ in Form von Rotationsenergie. Wenn die Energie wieder benötigt wird, kann sie jederzeit durch Generatorbetrieb entnommen werden. Dafür wurde ein spezieller Generator entwickelt. So ergibt sich eine umweltfreundliche Methode, Solarenergie zu speichern um diese bei Bedarf selbst zu verbrauchen oder ins Netz einzuspeisen.


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