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BEZIRK BRAUNAU. Ein Beschluss bei der Bezirksärztesitzung soll im nächsten Jahr eine Verbesserung der umstrittenen Gesundheitsversorgung im Bezirk bringen: Mit 1. April 2016 wird ein neuer hausärztlicher Notdienst eingeführt.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Lange wurde im Vorfeld darüber diskutiert, jetzt ist es fix. Im Rahmen der Bezirksärztesitzung am 24. November wurde die Einführung eines sogenannten HÄND-Systems, ein neuer hausärztlicher Notdienst, für den Bezirk Braunau beschlossen. Dieses soll ab 1. April 2016 gelten und sieht zwei Visitendienste, einen in Braunau und einen in Mattighofen, vor. Dort sind die diensthabenden Ärzte in den Rot Kreuz Ortsstellen stationiert und rücken bei der Visite gemeinsam mit einem Sanitäter aus. Der Visitendienst gilt wochentags von 19 bis 7 Uhr. Die hausärztliche Notversorgung für dringende Fälle wird natürlich auch außerhalb dieser Zeit bestehen bleiben, erklärt Bezirksärztesprecher Kurt Roitner und ergänzt: „Damit ist auch in Zukunft eine 24-Stunden-Versorgung bei schweren Erkrankungen auch bei dem drohenden Ärztemangel gewährleistet.“ An den Wochenenden gilt der Visitendienst durchgehend von Samstag 7 Uhr bis Montag 7 Uhr. Zusätzlich werden vier Ordinationen mit fixen Ordinationszeiten geöffnet haben. Zudem sollen – anders als bisher – auch Spitalsärzte oder Wahlärzte eingebunden werden, wodurch sich die Zahl der Notdienste für die Ärzte verringert.

Patienten erreichen ab 1. April den hausärztlichen Notdienst zu den Visitezeiten einheitlich über den Notruf 141. Dort können auch die geöffneten Notordinationen am Wochenende und zu den Feiertagen erfragt werden.

„Wir hoffen, damit dauerhaft die Versorgung der Bevölkerung im Bezirk Braunau zu sichern“, betont Roitner.


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