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Nachwuchsforscher: Die Ergebnisse der HTL Braunau-Maturanten bei Jugend Innovativ sind top

Julia Winkler, 31.05.2016 08:56

BEZIRK BRAUNAU. Ein erster Platz in der Kategorie Engineering und ein dritter Platz in der Kategorie Science – die Erfolge der HTL Braunau bei Jugend Innovativ können sich auch heuer wieder sehen lassen.

  1 / 3   Manuel Altenbuchner, Julian Galluseder und Severin Bogenhuber (Mitte) schafften mit ihrem Projekt „Automatisierte Spritzmitteldosierung“ in der Kategorie Engineering den Bundessieg. Foto: VOGUS

Jugend Innovativ ist der wichtigste österreichische Wettbewerb für Nachwuchsforscher. Insgesamt wurden heuer 550 Projekte eingereicht. Von denen haben es 30 ins Bundesfinale geschafft. Mit drei Finalprojekten war die HTL Braunau eine von zwei Schulen mit den meisten Projekten im Finale.

Bundessieger in der Kategorie Engineering

Julian Galluseder, Manuel Altenbuchner und Severin Bogenhuber dürfen sich Bundessieger nennen. Mit ihrem Projekt „Automatisierte Spritzmitteldosierung“ konnten die drei HTLer die Jury überzeugen. Das heißt: 2000 Euro und ein Reisepreis zur ISWEEP in Houston/USA. „Durch unser Projekt wird der Einsatz von Spritzmitteln deutlich reduziert, beziehungsweise optimiert. Die Jungbäume werden vor dem Spritzmittel geschützt und somit nicht geschädigt“, erläutert Severin Bogenhuber die Ausgangslage des Projektes.

Unter den Top drei

Dass Indium in Zukunft knapp werden könnte, haben Felix Winkler und Andreas Plasser erkannt. „Das Schwermetall wird zum Beispiel für die Herstellung von transparenten Elektroden in Displays verwendet. Es ist sicher, dass die Produktion solcher Bauteile zunimmt und somit immer mehr Indium benötigt wird. Wir haben uns deshalb mit Möglichkeiten der Rückgewinnung von Indium beschäftigt“, sagen die beiden Bioniker. Der Jury war dieses Projekt Platz drei im Ranking und somit 1000 Euro wert.

Beim dritten Finalprojekt der HTL, haben Johannes Stockhammer, Tom Rettenwander und Philipp Huber mit ihrem Elektro-Kart „ein Fahrzeug geschafften, das mit herkömmlichen Benzin-Karts mithalten kann“, sagt Stockhammer. „Wir haben eine professionelle Antischlupfregelung realisiert, schaffen es mit einer Drei-Stufen-Rekuperation Energie rückzugewinnen und haben ein Akkumanagementsystem geschaffen, das innovativen Charakter hat“, sagen die Elektrotechniker. Als Belohnung für dieses Projekt gab es einen Anerkennungspreis (500 Euro).

Kompetent und kreativ

Die neue Bildungsministerin Sonja Hammerschmid meint dazu: „Jugend Innovativ zeigt, welche hohe Kompetenz und Kreativität die Teilnehmer in ganz unterschiedlichen Themenfeldern haben und welch tollen Job die Schulen in diesem Zusammenhang machen.“


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