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BRAUNAU. Die Zahl der angezeigten Fälle ging im vergangenen Jahr zurück, es konnten mehr Fälle aufgeklärt werden und die Aufklärungsquote im Bezirk liegt über dem Landesschnitt. Dies zeigt die Kriminalstatistik für den Bezirk Braunau.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Insgesamt 3369 Straftaten wurden im vergangenen Jahr im Bezirk angezeigt. Das sind um vier Prozent weniger als noch im Jahr davor. Ein Großteil davon, nämlich 1589 Fälle, waren strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen. Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben lagen in 882 Fällen vor. Fast das Doppelte zugenommen (61 Fälle) hat hingegen die Zahl der strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung. Dies sei auf neuen Strafbestimmungen begründet, erklärt Bezirkspolizeikommandant Martin Pumberger, vor allem im Bereich des Stalkings gibt es jetzt vermehrt Anzeigen. Besonders stolz ist Pumberger auf die hohe Aufklärungsquote der Polizei im Bezirk. Mit 63,3 Prozent liegt diese deutlich höher als der Landesschnitt mit 54,4 Prozent. Nach Rohrbach und Schärding liegt Braunau damit an dritter Stelle.

Schwerpunkt Prävention

Zurückgegangen ist im Bezirk Braunau vergangenes Jahr auch die Zahl der Einbrüche und Diebstähle. Hier trage die umfassende Präventionsarbeit der Polizei in den letzten Jahren – etwa die kriminalpolizeiliche Beratung – Früchte, betont Pumberger: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Und auch in diesem Jahr soll hier wieder der Schwerpunkt liegen, gemeinsam mit der aktiven Polizeiarbeit im Bereich des Suchtmittelgesetzes.


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