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BRAUNAU. Durch den Naturschutzplan des oberösterreichischen Landesjagdverbandes soll die Artenvielfalt erhalten bleiben. Das Projekt wird mittlerweile von zwölf Braunauer Gemeinden unterstützt.

Rebhühner finden in wenig gemähten Wiesen nicht nur Schutz, sondern auch Nahrung in Form von Insekten. Foto: OÖ Landesjagdverband/Reinthaler

Der regionale Naturschutzplan „Neue Lebensräume für Rebhuhn, Kiebitz und Co.“ startete 2014 im Bezirk. Die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich und die oberösterreichische Jägerschaft wollen damit dem Artenschwund in den Feldern und Wiesen entgegenwirken. Der Bestand regionaler Populationen von Tieren wie Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche, Schwarzstorch, Roter Milan und Sumpfschrecke soll stabilisiert werden, indem neue Lebensräume für diese Arten geschaffen werden.

Zwölf Gemeinden beteiligt

Doch die naturbelassenen und wenig gemähten Wiesen bringen nicht nur Vorteile für Bodenbrüter mit sich, sondern wirken sich auch positiv auf Bienen und andere Insekten aus. Mittlerweile wird das Projekt von den zwölf Gemeinden Auerbach, Burgkirchen, Jeging, Kirchberg, Lochen, Maria Schmolln, Moosbach, Neukirchen, Pfaffstätt, St. Johann, St. Peter und Uttendorf unterstützt. „Es ist erfreulich, dass das Projekt im Bezirk Braunau Früchte trägt“, sagt Manfred Haimbuchner, Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat für Naturschutz in Oberösterreich.

100.000 Euro für Naturschutz im Bezirk investiert

Die Gesamtfläche von 120 Hektar wird nachhaltig gepflegt. Davon wurden rund 70 Hektar von Landwirten bereitgestellt. „In dieses Projekt wurden seit dem Start bis Ende 2017 rund 100.000 Euro vom Land Oberösterreich und dem oberösterreichischen Landesjagdverband investiert. Damit sichern wir nachhaltig den Bestand an gefährdeten Wildtieren in dieser Region“, sagt Landesjägermeister Ökonomierat Sepp Brandmayr.


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