Zwei Braunauer HTL-Schülerinnen mit eigenem Computerspiel beim Ars Electronica Festival
BRAUNAU/LINZ. Von 5. bis 9. September findet in Linz wieder das Ars Electronica Festival statt. Teil davon ist das Zukunftsfestival „u19 – Create your world“, bei dem die beiden Schülerinnen der HTL Braunau Sarah Reischenbock und Julia Schober ihr 3D-Computerspiel „Jusa-HTL“ präsentieren werden.

Das Zukunftsfestival der nächsten Generation „u19 – Create your world“ lädt zum Experimentieren und Ausprobieren ein. Neue Technologien, ungewöhnliche Lebensmodelle oder Konzepte und Ideen können in einem Open Lab getestet werden. Zu den Themen „Die Zukunft der Kommunikation“ und „Soziale Intelligenz der Gegenwart“ werden Fragen wie „Was braucht es, um unser Zusammenleben zu verbessern“ oder „Was stimmt gerade so gar nicht mit unserer Kommunikationskultur“ gestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Vermittlung von Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Robotik, Virtual Reality und mehr.
Beim Prix Ars Electronica ausgezeichnet
Ihren eigenen Zugang dazu präsentieren beim Festival die beiden Schülerinnen der HTL Braunau Sarah Reischenbock und Julia Schober. Sie wurden mit ihrem 3D-Computerspiel „Jusa-HTL“ mit dem u19-Anerkennungspreis in der Kategorie „Young Professionals“ beim Prix Ars Electronica 2019 ausgezeichnet.
HTL-Gebäude nachgebaut
Mit Hilfe der Game-Engine Unity haben die Informatikerinnen aus Mining und Uttendorf für ihr spannendes Spiel die HTL Braunau dreidimensional nachgebaut. „Sie dient uns als Spielumgebung. In den Räumen der Schule müssen innovative Rätsel mit technischem Hintergrund gelöst werden, damit man in den nächsten Raum gelangen kann. Die Inhalte der Rätsel sind auf die verschiedenen Abteilungen abgestimmt und helfen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen festzustellen“, erklären die beiden ihr Spiel.
Zielgruppe von „Jusa-HTL“ sind Schüler von NMS und Gymnasium. „Ihnen soll der Einstieg in die Schule erleichtert werden. Das Spiel soll das Zurechtfinden erleichtern und einen Eindruck von den unterrichteten Fächern verschaffen“, so die begeisterten Informatikerinnen.
Wie sie selbst sagen, konnten sie durch ihr Projekt auch sehr viel Neues lernen, von der Thematik an sich bis zur selbst beigebrachten Programmiersprache C#. Betreut wurden sie bei ihrem Projekt von HTL-Lehrer Kurt Kreilinger.
Präsentation bei Symposium
Schober und Reischenbock sind auf Einladung von Ars Electronica auch Teil des hochkarätig besetzten Symposiums „Lasset uns streiten“, bei dem es um Konflikt- und Streitkultur in Zeiten sozialer Medien geht. Die beiden haben dafür ihr Computerspiel angepasst und thematisch erweitert. Das Symposium findet am Donnerstag, 5. September am Festivalgelände in Linz statt.
Mehr Infos zum Projekt der beiden Schülerinnen und ein Video zum Computerspiel gibt's hier.


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