Poly Mattighofen nimmt Kontakt mit internationaler Raumstation auf
MATTIGHOFEN. Einen kleinen Schritt für die Menschheit, aber einen großen Schritt fürs Poly Mattighofen machten die Schüler des Fachbereichs Mechatronik, als sie Kontakt mit der Raumstation ISS aufnehmen konnten.

Das gelang ihnen im Zuge der „Mission Astro Pi“, einem jährlichen Wettbewerb der europäischen Raumfahrtbehörde ESA, der jungen Technikern die Kontaktaufnahme mit der Raumstation ermöglicht. Die Schüler waren von der Idee des Projekts sofort begeistert und es wurden die zwei Teams „Spacetroniker“ und „Inn-quarters“ gebildet.
Da man ins Weltall nicht einfach ein E-Mail schreiben kann, mussten sie zuerst einen Astro Pi Computer sorgfältig programmieren. Dieser ist mit Kameras und Umweltsensoren ausgestattet und bietet so die Möglichkeit, wissenschaftliche Experimente von Grund auf zu planen. Hierzu war es notwendig, einen strengen Terminplan einzuhalten. Jede Kommunikation fand außerdem auf Englisch statt.
Botschaft an die Astronauten
Tatsächlich gelang es den Teams, bei der „Mission Zero“ eine Verbindung zum Astro Pi der ISS herzustellen. Die jungen Techniker konnten einige Sensoren der Raumstation ablesen und den Astronauten sogar eine Botschaft schicken. Noch herausfordernder wurde es bei der „Mission Lab“, hier war viel technisches und mathematisches Geschick erforderlich. Doch beiden Teams gelang es, ein Programm zu entwickeln, das sowohl von der ESA als auch der NASA auf dem Astro Pi der ISS geladen wurde.
Zertifikat der ESA
Dafür erhielten die Nachwuchstechniker das Zertifikat der ESA. „Dieses können sie für ihre Bewerbungsunterlagen verwenden und es ist ein Nachweis, dass bei einem kleinen Stück Weltraumtechnik mitgearbeitet wurde“, erklärt Poly-Lehrer Hannes Kölbinger.
Wer mehr über das Projekt wissen möchte: Auf dem Youtube-Kanal des Poly Mattighofen gibt es einen kleinen Film dazu zu sehen.


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