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BRAUNAU. Im Braunauer Krankenhaus ging im Februar ein neuer Computertomograf in Vollbetrieb. Dieser ist strahlenärmer, schneller und erzeugt besonders hochwertige Bilder. Rund 1,5 Millionen Euro wurden dafür investiert.

Primar Robert Stelzl (v.l.), Daniela Wöckl, Reinhard Denk und Gernot Pickhardt freuen sich über das neue Hochleistungsgerät in der Radiologie-Abteilung. Foto: Krankenhaus Braunau

Ein neuer Computertomograf mit dem Namen „GE Revolution“ stellt im Braunauer Krankenhaus einen Meilenstein für die Radiologie-Abteilung dar. Er ging im Februar in Vollbetrieb und kann die Untersuchungen strahlenärmer und schneller durchführen. Außerdem erzeugt das neue Gerät qualitativ besonders hochwertige Bilder. Ingesamt belaufen sich die Kosten für die Neuanschaffung auf rund 1,5 Millionen Euro. „Dieser neue Computertomograf bietet uns im Krankenhaus Braunau jetzt wirklich ganz neue Möglichkeiten, die wir so davor nicht hatten. Das Gerät stellt den neuesten Stand derTechnik in der Computertomografie dar“, betont Primar Robert Stelzl, Leiter der Abteilung für Radiologie am Krankenhaus Braunau. „Wir können jetzt Diagnosen noch genauer stellen, was letztendlich allen unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt.“

Mit dem neuen Gerät ist eine spektrale Bildgebung möglich. Durch die Dual-Energy-Technik werden die Bilder synchron mit zwei verschiedenen Röhrenspannungen, 80 und 120 kV, erstellt. Das macht es unter anderem möglich, hochwertige Analysen zu erstellen, zum Beispiel die Darstellung von Knochenmarksödemen, der Analyse von Steinen, wie etwa Nierensteinen, oder auch bei Gichtablagerungen in Gelenken. Nach einer 14-tägigen Schulungsphase im Jänner ist das neue Gerät seit der zweiten Februarwoche in Vollbetrieb. In der Radiologieabteilung im Krankenhaus Braunau wurden allein im Jahr 2019 über 10.000 CT-Untersuchungen durchgeführt.


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