Topothek sammelt fleißig Zeitzeugnisse und sucht Helfer
HOCHBURG-ACH. Die Topothek in Hochburg-Ach wächst beständig und zählt mittlerweile schon fast 7.500 Einträge. Freiwillige, die ehrenamtlich in das archivarische Arbeiten einsteigen wollen, sind immer herzlich willkommen, sagt Topothekar Jakob Mersch.

Topotheken sichern privates Kulturgut und machen den Blick in die örtliche Vergangenheit möglich. Über eine Million Einträge verzeichnen die rund 400 bestehenden Topotheken bereits.
Die Topothek in Hochburg-Ach ist die einzige Topothek im Innviertel. 2013 wurde sie von Jakob Mersch ins Leben gerufen. Seitdem werden dort fleißig Dokumente und Bildaufnahmen gesammelt, die beispielsweise Alltagskultur, Mode, Ereignisse oder Bewahrenswertes von Vereinen zeigen. Auch Chroniken, Textbeiträge sowie eine große Anzahl Sterbebilder werden gesammelt.
Aktueller Schwerpunkt
Der derzeitige Schwerpunkt von Mersch liegt auf der Abarbeitung der fotografischen Hinterlassenschaft des verstorbenen Altbürgermeisters Georg Grabner. Bearbeitet werden überwiegend Dias. Manche davon haben im Laufe der Zeit allerdings schon Schaden genommen. „Farbstich, Verblassen oder Schimmelbefall können den Dias zusetzen“, berichtet Mersch. Ihm ist es aber wichtig, diese Zeitzeugnisse zu bewahren.
Für die Nachwelt sind auch Informationen zu den Fotos oder Dias wichtig. „Am besten mit Bleistift auf der Rückseite notieren, wer oder was wann abgebildet wurde“, rät der Topothekar.
Helfer sind willkommen
Mersch und die weiteren ehrenamtlichen Helfer wollen die Topothek beständig erweitern und freuen sich über zahlreiche Dokumente, Fotos etc. „Jeder Beitrag von öffentlichem Interesse ist willkommen, es geht um die Sicherung des privaten Kulturerbes“, sagt Mersch. Auch weitere Helfer sind jederzeit gerne gesehen.
In Zukunft soll der Fokus noch mehr auf Vereine gelegt werden. Nähere Infos zur Topothek gibt es unter hochburg-ach. topothek.at.


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