Footballer der Wildcats weiter im Wartestand, aber allzeit bereit
KIRCHDORF. Corona und die damit verbundenen Lockdowns in Österreich und Deutschland legen das Sportgeschehen weiter lahm. Auch bei den American Footballern der Kirchdorf Wildcats aus Niederbayern stehen weiter alle Räder still. Die Verantwortlichen rechnen nicht mit einem Trainingsbeginn vor Ostern.

„Wir warten wie alle anderen derzeit auch auf ein politisches Signal, wann der Sport wieder aktiv werden kann. Darauf sind wir vorbereitet und können mit dem Training wieder loslegen“, beschreibt der Präsident der Footballer der Kirchdorf Wildcats, Hans-Peter Klein, die aktuelle Situation des Zweitligateams aus Niederbayern. Wann dieser Zeitpunkt sein wird, stehe aber weiter in den Sternen, vor Ostern rechnen die Wildcats nicht damit. Der Ligabeginn in Deutschlands zweithöchster Spielklasse ist aktuell auf den 1. Juli terminiert. Alle vier Teams des Dorfvereins hätten laut Klein durch die lange Zwangspause natürlich erheblichen Trainingsrückstand.
Virtuelle Besprechungen
Aber die Niederbayern waren auch in letzter Zeit nicht untätig, so wurde beispielsweise in virtuellen Treffen die mögliche Saison vorbereitet, Playbooks erstellt, Trainingspläne konzipiert und auch das Trainerteam um den langjährigen Headcoach Christoph Riener steht. Kontakte zu möglichen US-Spielern gibt es auch, hier stellt sich aber die Situation noch schwieriger dar, weil ihnen eine Ausreise derzeit nicht gestattet ist. Auch die Sponsorensuche gestaltet sich derzeit selbstredend nicht gerade leichter. Der Grundstock für eine Zweitligasaison sei gesichert, große Sprünge erwarte man sich bei den Sponsoren allerdings nicht. Den Traum von einer Saison mit Zuschauern in der Inn Energie Arena hat man bei den Wildcats noch nicht aufgegeben. Entsprechende Hygienekonzepte werden derzeit erarbeitet.


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