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BEZIRK BRAUNAU. Die Bundesregierung will die Wirtschaft nun schrittweise wieder hochfahren. Viele Geschäfte durften bereits am Dienstag wieder öffnen. Speziell für viele kleinere Betriebe kommt die Lockerung gerade noch rechtzeitig, meint Wirtschaftskammer Bezirksstellenleiter Klaus Berer.

Foto: WKO
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Erste Betriebe können nun endlich wieder aufatmen: Seit 14. April dürfen alle kleinen Handels- und Handwerksgeschäfte bis 400 Quadratmeter Fläche sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen. Alle übrigen Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure sollen mit Anfang Mai folgen. „Es ist auch zu hoffen, dass alle anderen Dienstleistungsbetriebe, inklusive Hotels und Gastronomie, tatsächlich ab Mitte Mai ebenfalls wieder stufenweise geöffnet werden dürfen“, erklärt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner zu den Plänen der Bundesregierung und betont: „Hier liegt es an uns allen, die Corona-Beschränkungen der Bundesregierung konsequent einzuhalten, damit Ende April eine Entscheidung zugunsten dieser weiteren schrittweisen Öffnung fallen kann.“

Motivationsschub im Bezirk

Rund 300 bis 400 kleinere Handelsbetriebe im Bezirk werden ihr Geschäft jetzt wieder öffnen, schätzt Wirtschaftskammer Bezirksstellenleiter Klaus Berer: „Diese Lockerung könnte für viele Betriebe und Händler gerade noch rechtzeitig kommen, um massive wirtschaftliche Probleme zu vermeiden. Man merkt einen Motivationsschub, wie wenn nach einer langen Nacht wieder die Sonne aufgeht. Die unternehmerische Energie ist essentiell für die Entwicklung einer Region.“

Chance für Regionalität

Berer hofft, dass durch die Krise das Bewusstsein für regionales Einkaufen in den Vordergrund rückt: „Es wäre schön, wenn sich in unserer Region jeder überlegen könnte, welchen Einkauf er gerade in den ersten Tagen und Wochen bei unseren kleinen, regionalen Händlern tätigen könnte. Vielleicht ein Geschenk für jemanden, der sich gerade in dieser Situation besonders freuen würde – ein „Solidaritätsgeschenk“, mit dem Beschenkten, mit dem regionalen Händler und mit der Region in der man lebt.“ Diese regionale Solidarität wünscht sich Berer dann auch für die Gastronomie.


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