Arbeitsmarkt: Weiterhin positiver Trend erkennbar, aber auch Sorgen vor dem Herbst

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Alexander Kobler Alexander Kobler, Tips Redaktion, 08.08.2020 08:00 Uhr

BEZIRK BRAUNAU. Wie aus den aktuellen Arbeitslosenzahlen des AMS hervorgeht, ist der Trend auf dem regionalen Arbeitsmarkt weiter positiv. Nach dem coronabedingten, deutlichen Anstieg in den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der Arbeitssuchenden im Juli weiter verringert. 3.283 Menschen sind derzeit im Bezirk beim AMS registriert.

Der Trend auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk ist weiter positiv. Mit Ende Juli waren 3.283 Menschen (1.668 Frauen und 1.615 Männer) beim AMS arbeitslos gemeldet. Im Vormonat Juni lag die Zahl noch bei 3.336. Dennoch bedeutet dies aufgrund der Corona-Krise einen Anstieg um 40,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 7,1 Prozent, nach 7,3 Prozent im Vormonat. „Wir sind mit der aktuellen Entwicklung nicht unzufrieden, wir liegen mit den Zahlen auch unter dem oberösterreichischen Schnitt“, erklärt der stellvertretende Leiter des Braunauer AMS, Stefan Seilinger. Bisher haben rund 300 Unternehmen die Kurzarbeit verlängert. „Das sind weniger als erwartet, von den rund 900 Betrieben, die vorher in Kurzarbeit waren, hatten wir mit rund der Hälfte gerechnet, die die Maßnahme verlängern“, meint Seilinger. Das neu beschlossene Kurzarbeitsmodell ab Oktober sei aus seiner Sicht zwar zu begrüßen und bringe Planungssicherheit. Die Kurzarbeit sei aber weiter kein Dauerinstrument.

Pflegeoffensive zeigt Wirkung

Auch die Pflegeoffensive habe in den letzten Wochen schon eine deutliche Wirkung gezeigt und die Pflegeeinrichtungen seien aktuell einer der Profiteure der Krise. „Unser oberstes Ziel beim AMS muss es sein, die Arbeitslosigkeit möglichst kurz zu halten und deren Verfestigung zu verhindern“, ergänzt Seilinger. „Wie sich der Herbst entwickelt, bleibt abzuwarten. Der Entwicklung sehen wir mit gewisser Sorge entgegen“, fügt der Braunauer AMS-Leiter, Walter Moser, an. Trotz der jetzt teils schon wieder positiven Entwicklung würden viele Menschen die Auswirkungen der Corona-Krise noch lange spüren, gibt er zu bedenken.

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