Achleitner: „Der Kampf um jeden Arbeitsplatz bleibt eine vordringliche Aufgabe“
BEZIRK BRAUNAU/OÖ. Landesrat Markus Achleitner betonte bei seinem Besuch in Mattighofen den Willen, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Dabei setzt er unter anderem auf erneuerbare Energien.

„Es geht jetzt darum, dass wir wieder in Schwung kommen, sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich“, verkündet Landesrat Markus Achleitner. Bei seiner Exkursion durch den Bezirk Braunau stattete er unter anderem KTM Fahrrad in Mattighofen, dem Heizkesselhersteller Hargassner in Weng sowie der Geothermie-Wärmegesellschaft Braunau-Simbach einen Besuch ab.
Diese Betriebe stellen für ihn positive Beispiele dafür dar, wie Unternehmen gut durch die derzeit vorherrschenden wirtschaftlichen Turbulenzen kommen können. So profitierte KTM-Fahrrad stark vom neuen Fahrrad-Boom und erwartet für diese Saison einen Umsatz von 500 Millionen Euro. Dieser Boom sei nicht nur ein wichtiger Turbo für die Wirtschaft, sondern man könne hier auch in eine Wertschöpfung für die Tourismusbranche überleiten, so der Wirtschafts-Landesrat.
Auch Firmen im Bereich erneuerbarer Energie, wie Hargassner oder die Geothermie Braunau-Simbach, und der Umstieg auf erneuerbare Energieträger können wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft setzen, erklärt Achleitner und ergänzt: „Der Kampf um jeden Arbeitsplatz bleibt eine vordringliche Aufgabe.“ Neben den bereits geschnürten Hilfspaketen sollen die Nachtgastronomie, Busunternehmen oder Qualifizierungsmaßnahmen verstärkt gefördert werden.
Investitionen im Bezirk
Um die Wirtschaft in Schwung zu bekommen, werde im Bezirk stark investiert, etwa in den Ausbau von Straßen oder Glasfasernetzen, berichtet Bundesrätin Andrea Holzner. Das Maßnahmenpaket beinhalte etwa auch ökologische Maßnahmen, wie den Ausbau von Photovoltaikanlagen oder die Umstellung auf LED-Lichter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden