Seniorenbund will in Zeiten von Corona Einsamkeit entgegenwirken
BEZIRK BRAUNAU. Verbunden mit dem Einschränken der Kontakte durch die Corona-Pandemie steigt gerade bei älteren Menschen auch die Einsamkeit. Der OÖ Seniorenbund will in den Orts- und Bezirkgruppen dieser Entwicklung entgegenwirken und den 6.748 Mitglieder so ein Gefühl von Gemeinschaft und Geborgenheit vermitteln.

Der OÖ Seniorenbund hält aktuell seine Planungsgespräche mit den Bezirksführungen für das laufende Jahr ab und ein Thema steht dabei besonders im Fokus, nämlich die Bekämpfung der Alterseinsamkeit. Durch die vielen Kontakteinschränkungen in Zusammenhang mit Corona, kommt es gerade bei älteren Menschen vermehrt zu Fällen von chronischer Einsamkeit.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, engagieren sich die Funktionäre in den Orts- und Bezirksgruppen des Seniorenbunds in vielfältiger Weise. Durch Telefonketten, persönliche Anrufe und Informationsschreiben versuchten die Sprengelbetreuer in den vergangenen Wochen und Monaten bereits, den Kontakt mit den Senioren aufrechtzuerhalten. So soll ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Gemeinschaft vermittelt werden.
Maßnahmenpaket gegen Alterseinsamkeit
Auch die Landesorganisation möchte ihren Teil zur Bekämpfung der Alterseinsamkeit beitragen und hat viele Ideen in einem Maßnahmenpaket zusammengefasst. Landesgeschäftsführer Franz Ebner überreichte dem Bezirksobmann Franz Moser das neu erarbeitete Einsamkeitspaket. Beispielsweise gibt es im Mitgliedermagazin „WIRAktiv“ die Kontaktbörse „Liebesgschichten und Freundschaftssachen“ oder die Veranstaltungsreihe „Kennaglernt“. „Als größte Seniorenorganisation des Landes sind wir nicht nur ein politischer Faktor, sondern vor auch eine große Gemeinschaft. 6.748 Mitglieder im Bezirk Braunau sind Teil dieses großen Ganzen“, erklärt Ebner.


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