Kinderbetreuungsangebot in Lengau erweitert

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Roland Schwandner (Vorsitzender Kinderfreunde OÖ, v. l.), Doris Margreiter (Geschäftsführerin Kinderfreunde OÖ), Bürgermeister Erich Rippl (SPÖ) und Vizebürgermeister Michael Reitmann (SPÖ) sprachen über die Kinderbetreuung in Lengau. (Foto: Kinderfreunde)
Roland Schwandner (Vorsitzender Kinderfreunde OÖ, v. l.), Doris Margreiter (Geschäftsführerin Kinderfreunde OÖ), Bürgermeister Erich Rippl (SPÖ) und Vizebürgermeister Michael Reitmann (SPÖ) sprachen über die Kinderbetreuung in Lengau. (Foto: Kinderfreunde)
Theresa Senzenberger Theresa Senzenberger, Tips Redaktion, 04.08.2021 13:44 Uhr

LENGAU. Mit „Ferien im Betrieb“ und der Erweiterung der Krabbelstube erhöhen sich die Angebote der Kinderbetreuung in Lengau. Da aber auch die Betreuungskosten massiv steigen, brauche es mehr Unterstützung der Gemeinden, fordert Bürgermeister Erich Rippl (SPÖ).

Um Eltern während der Ferien zu entlasten, gibt es das Kinderbetreuungsangebot „Ferien im Betrieb“ der Kinderfreunde. Kinder werden hierbei im Unternehmen der Eltern betreut und können ein abwechslungsreiches Ferienprogramm genießen. Lengaus Bürgermeister unterstützt dieses Betreuungsformat, das beispielsweise im Lengauer Unternehmen Palfinger angeboten wird, heuer zum vierten Mal. So werden Räumlichkeiten für die Betreuung zur Verfügung gestellt, erklärt Rippl.

Bedarf für Kinderbetreuung steigt

Der Bedarf hierfür ist auch gegeben, immer mehr Unternehmen nutzen das Angebot der Kinderfreunde, wie Doris Margreiter, die Geschäftsführerin der Kinderfreunde OÖ, berichtet. Im Innviertel werden heuer insgesamt 510 Kinder in acht Firmen und einer Gemeinde betreut. Von den Unternehmen neu dabei sind dieses Jahr die Firmen KTM und Schwarzmüller sowie die Gemeinde Schalchen.

Krabbelstube wird erweitert

Derzeit laufen außerdem die Umbauarbeiten bei der Krabbelstube in Lengau, deren Träger die Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde ist. Diese hat aktuell zwei Gruppen und wird ab Herbst um eine Gruppe erweitert.

Mehr Unterstützung notwendig

Während sich Rippl freut, dass der Umbau voranschreitet, so kritisiert er, dass Gemeinden beim Thema Kinderbetreuung zu wenig unterstützt werden: „Die Kosten steigen massiv, während die Förderungen seitens des Landes immer geringer werden“, betont der Bürgermeister. „Bei Personalkosten oder Gruppenerweiterungen braucht es mehr finanzielle Unterstützung seitens des Landes Oberösterreich.“

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